Wenn ich mich recht erinnere, wurden Kill Devil Hill in
ihrer Promotion als neue „Supergroup“ vermarktet. Ich
persönlich halte einen solchen Ausdruck für recht gewagt,
da die zwei „Leistungsträger“ namentlich Vinnie Appice und
Rex Brown, zwar unbestritten Szenegrößen und Könner ihres
Fachs sind, aber ihre Leistungen auf Grund ihrer
Instrumentierung von der breiten Masse eh nicht wirklich
gewürdigt werden können.
Wir sagen einfach mal bei Kill Devil Hill handelt es sich
um Gruppe mit bekannten und (mir) unbekannten Musikern.
Also, was für eine Art von Mucke zocken die Jungs? Oder
besser gefragt, kommen Fans von Black Sabbath, Dio, Down
und Pantera auf ihre Kosten? Die Antwort lautet: Eigentlich
schon. Schwere, zähfließende Riffs sind hier an der
Tagesordnung. Die Songs sind in Ordnung bis gut und mit „Up
in Flames“ (grandioser Refrain) haben KDH auch einen 6
Punkte Song auf der Platte. Richtig gut ist die
Gesangsleistung von Dewey Bragg. Der Junge hat es echt
drauf.
Ich höre die Platte jetzt schon seit einiger Zeit und komme
letztendlich immer zu dem gleichen Ergebnis, gute Platte
die ich immer wieder mal hören werde. Trotzdem wird sie
wahrscheinlich nie in meiner All-Time-Top-50-Liste
auftauchen.
( mehr )
Dimple Minds scheinen ihre "Songs" im Suff zu schreiben,
anders kann ich mir das Niveau nicht erklären. Absolut
nichts für mich. Durch meinen Bruder habe ich so macnhe
Platte von denen hören müssen, ich bin froh dass das jetzt
vorbei ist. ( mehr )
Diese CD hat sich mir persönlich noch nicht so erschlossen.
Vielleicht liegt es daran, dass ich Musik normalerweise
nicht in einer Blechtone höre. Trotzdem sind James und
seine Mannen zu gut um ein schlechtes Album aufzunehmen. ( mehr )
Da ist das Debut von der Leverkusener Thrash / Death
Institution. Endlich ein Lichtblick neben den ganzen
Alternativ Bands aus der Umgebung. Der in Eigenregie
aufgenommene Erstling überzeugt auf voller Länge. Der Sound
ist dafür echt genial. Eine Riffgranate reiht sich an die
nächste. Die Jungs um Kampfzwerg Jussi verstehen es,
spannende Songstrukturen zu schaffen, die mich vor allem
überzeugen, wenn der Fuss mal etwas vom Gaspedal genommen
wird (zum Glück nur etwas). Was mir bis jetzt live noch
nicht aufgefallen ist (lag wohl am Alk) sind die echt
süperben Soli von David Pesch. Lecker. Meine Song-Favs sind
ganz klar "Misery Broadcast" und "Tyrant of Terror".
Einziger Minuspunkt ist, dass es keine von ihren
Coverversionen als Bonus auf Album geschafft hat. Es glaubt
mir zwar keiner, aber die Punktzahl hätte ich auch gegeben,
wenn ich die Jungs nicht kennen würde. ( mehr )
Meiner Meinung nach eines der schlechteren Danzig Alben.
Hier fehlt einfach irgendwas, obwohl an einigen Stellen die
Klasse die Glen zweifelsohne besitzt, durchschimmert. Fazit:
Kann man mal mitnehmen. Großer Pluspunkt: das Cover! ( mehr )
Auch hier kann man getrost zugreifen und die Platte von
vorne bis hinten laufen lassen: Nach der schwachen "Dance of
death" gehts hier a la "Brave new world" zur Sache. Die hier
ist sauber produziert und ein bisschen vertrackt - sehr
coole Platte. Ich denke für mich eine der TOP5 mit NOTB,
BNW, POM und Powerslave. Dass Dickinson immernoch wie ein
junger Gott singt, erwähne ich gar nicht erst^^. ( mehr )
Blind Guardian
feuern hier eine
Salve nach der
anderen und
beenden das Album
mit dem Titelstück,
dem besten
Speedkracher
überhaupt. Mit von
der Partie; "The
Bard´s
song: In the forest"
- das Highlight
jeder BG-Show! Das
Album liegt bei mir
auf einem Kissen und
wird jeden Abend
mit Weihrauch
gewürdigt. Und warum
wird mir gerade beim
Durchhören mal
wieder all zu
deutlich: Der
Titeltrack ist
und bleibt eine der
besten Nummern von
Blind Guardian, ganz
egal
wie genial Iftos
oder Nime sein
mögen. Amen. Ach
übrigens,
kann man als HDR-Fan
für dieses Cover
weniger geben als 5? ( mehr )
Alice in Chains war noch nie meine Band - aber das was ich
bislang von Black Gives Way To Blue gehört habe korrigiert
meine Einstellung zuimindest für die aktuellen AiC.
Treibende Doomriffs allererster Güte, eine ganz große und
vor allem auch passende Stimme und eine mega-saubere
Produktion. ( mehr )
Mr. Lemmy himself gab sich mal wieder die Ehre.
Doch bevor der Spaß losging, konnten sich die Metalheads
erstmal von einer anderen namenhaften Band die
Nackenmuskulatur zerstören lassen.
Die Vorzeigebrasilianer machten ihren Job für meinen
Geschmack sehr sehr gut.
Natürlich hat man immer eine Träne im Auge, da Max nicht
mehr mit von der Partie ist, aber Derrick Green ist ein
guter Metalsänger, zumindest live. Natürlich kamen die Songs
aus vergangenen Tagen viel besser an, als das neue Material,
aber Derrick hat die Songs absolut würdig gesungen.
Besonders die aus der Chaos Phase und somit meine Sepultura
Phase.
Dann ging es los mit Lemmy und seinen Mannen.
Ich nehm es vorweg, es war ein starker Gig, auch wenn der
Oberwarze zwischendurch mal die Stimme versagte.
Es lag wahrscheinlich daran, dass die Jungs nen DVD
Mitschnitt machten, der übrigens auch für die, die nicht da
waren, absolut empfehlenswert ist.
Lemmy hat mir sogar in den ersten 15 Minuten einen riesen
Gefallen getan und „Love me like a reptile“ gespielt, danke.
Die Jungs ließen nix anbrennen und zockten sich fast durch
das gesamte Schaffenswerk. Schick war auch der Tribute an
die verstorbenen Ramones Mitglieder mit dem gleichnamigen
Song und das kleine akustik Intermezzo „Whorehouse Blues“
mit Mikkey Dee an der Klampfe.
Am Ende hatte ich ordentlich einen im Kann und hab mir
kurzfristig überlegt, ob ich mich einer Schönheitsoperation
unterziehe und mir ne Warze machen lassen.
Lemmy fuckin rulez.
Geiles Konzert, Lemmy wir sehen uns wieder.
( MB )
1. Dr. Rock
2. Stay Clean
3. Shoot you in the back
4. Love me like a reptile
5. Killers
6. Metropolis
7. Over the Top
8. No Class
9. I got mine
10. In the name of tragedy
11. Dancing on your grave
12. R.A.M.O.N.E.S.
13. Sacrifice
14. Just ´cos you got the power
15. Going to brazil
16. Killed by Death
17. Iron Fist
18. Whorehouse Blues
19. Ace of Spades
20. Overkill