Auch wenn hier mehr als einmal in die Klischeeschublade
gegriffen wird, das Album ist abwechslungsreich und
gottseidank nicht voller Doublebasssalven. Mit etwas
weniger Tempo kommen LotD wirklich gut rüber. ( mehr )
Blind Guardian
feuern hier eine
Salve nach der
anderen und
beenden das Album
mit dem Titelstück,
dem besten
Speedkracher
überhaupt. Mit von
der Partie; "The
Bard´s
song: In the forest"
- das Highlight
jeder BG-Show! Das
Album liegt bei mir
auf einem Kissen und
wird jeden Abend
mit Weihrauch
gewürdigt. Und warum
wird mir gerade beim
Durchhören mal
wieder all zu
deutlich: Der
Titeltrack ist
und bleibt eine der
besten Nummern von
Blind Guardian, ganz
egal
wie genial Iftos
oder Nime sein
mögen. Amen. Ach
übrigens,
kann man als HDR-Fan
für dieses Cover
weniger geben als 5? ( mehr )
Der Nachfolger von Demanufacture also. Tja. Was soll ich
sagen. Also ich sag mal so: alles was hier drauf ist, ist
auch auf Demanufacture drauf. Handwerklich sauber
produziert, die Songs sind auch nicht schlecht, aber das
kennen wir alles schon find ich. Sowas darf der Lemmy
machen, aber doch nicht eine Band, die eigentlich zu den
damals Innovativsten gehört. Tja. was geb ich bloss. Ich
schwanke zwischen 3 und 4. Da mit Edgecrusher ein ziemlicher
Nackenbrecher drauf ist, geh ich mal auf die Vier. ( mehr )
Gibts aus der Bruce Ära wirklich schlechte Alben? Genau.
Nein. Auch dieses Teil kann man von vorne bis hinten über
den Plattenteller jagen. Songs wie "The Evil that men do"
oder "Can I play with Madness" kan eh jeder im Schlaf
mitträllern. Aber Songs wie der Opener "Moonchild", der
überlange progressive Titeltrack oder "The Clairvoyant"
sind etwas in Vergessenheit geraten und verdienen es,
regelmäßig ins Gedächtnis zurückgebracht zu werden. Sicher
ein nicht ganz so eingängiges Album, wenn man die zwei am
Anfang genannten Songs mal wegläßt, aber ein hoher
Halbzeitwert ist garantiert (lieber DM, haßt du das Album
überhaupt schonmal gehört, anders kann ich mir deine Kritik
nicht erklären). ( mehr )
Jawoll, der Bard's Song ist drauf. Mehr fällt mir nicht ein.
Kein allzu gutes Zeichen. Nachtrag: mit meiner Kritik wollte ich lediglich zum
Ausdruck bringen, dass mir im Gegensatz zur Imaginations und zur Nightfall
spontan ausser dem Bards Song kein Lied einfällt, was auf der Scheibe drauf ist,
und dass sogar, obwohl ich sie selber habe. Trotzdem kann ich ohne Probleme
Vier Punkte geben, denn soviel hätte ich ihr nach dem Neuerwerb damals
gegeben. Nur find ich Nightfall und IftoS halt besser bzw. deutlich besser. ( mehr )
Tja. Hab mir die Scheibe auch gekauft. War günstig und sieht
edel aus. Das ist jetzt aber irgendwo auch schon alles
wirklich positive, was ich (bis jetzt) über die Scheibe
sagen kann. Das Dingen ist Lichtjahre von Imaginations
entfernt. Ich werd sie mir jetzt noch ein paarmal anhören,
manchmal dauert es bei Guardian ja was länger, bis es einen
packt. Aber bis hierhin kann ich nich mehr geben als ne
traurige 3. NACHTRAG: also jetzt hab ich die Scheibe noch
ein paarmal gehört. Ich geb jetzt ne Vier mit Tendenz zur
Fünf. Allerdings find ich, dass die schon mal nen besseren
Sound hatten.NACHTRAG DIE 2.: jetzt hab ich die Scheibe noch mal gehört.
Und bin wieder bei ner 3 gelandet. irgendwie gibt mir diese Band nicht mehr
soo viel, ohne damit Imaginations und Nightfall abwerten zu wollen. ( mehr )
Rammstein - ich brauche sie nicht. Live ganz klar ein
Erlebnis, aber die Alben lassen mich meistens kalt. Paßt
dann doch irgendwie nicht zu meinem Anspruch an Songs,
Progfaktor und
Gitarrenarbeit. Es ist bis auf ein paar Ausnahmen auf Dauer
einfach zu langweilig. Ich glaube nicht, dass dieses Album
hier eine Ausnahme macht. ( mehr )
Nach den drei überaus erfolgreichen Vorgängern präsentiert
sich die Band hier mit außerordentlich langen, vertrackten
Titeln und halsbrecherischen Tempiwechseln. Von der
schlechten Produktion einmal abgesehen ein über 70min-langer
Kracher, den es wirklich zu entdecken gilt! Wer sich den
Japan-Import gönnt, wird nicht enttäuscht- klingt
wesentlich differenzierter. Mein
persönlicher Metallica-Fav! Es ist
schon erstaunlich wie oft und gerne ich dieses Album immernoch
höre. ( mehr )
Am 31.03.2011 machte ich mich zusammen mit DM auf nach Bochum um einem historischem Ereignis beizuwohnen. Unsere Jugendhelden Paradise Lost zocken eines der Topalben aus unserer Jugend Darconian Times in voller Länge. Nicht dass das genug wäre, nein die Geister aus Schweden kamen auch noch. Alles klang nach einem perfekten Abend und dieser sollte es auch werden.
Man muss ehrlich zugeben, dass Ghost zwar momentan in der Presse sehr präsent sind, aber trotzdem wohl ehr eine Nebenrolle im Metalzirkus spielen werden. Ich habe selten so viele Fragezeichen in der Luft über den Köpfen der Zuschauer schwirren sehen, wie bei Ghost. Mir wars egal, ich liebe Nebenrollen und bin echt froh so die Möglichkeit gehabt zu haben, Songs wie „The Ritual“ oder „Elisabeth“ live zu erleben.
Paradise Lost haben um es kurz zu machen auf ganzer Linie gewonnen. Schon bei dem Keyboard Intro von Enchantment bekomme ich eine Gänsehaut und das geht den meisten Zuschauern ebenso. Jede, aber auch wirklich jede Textzeile wird mitgesungen und man freut sich während des Songs schon auf den nächsten, da man im Gegensatz zu anderen Konzerten so ziemlich genau weiß, was als nächstes kommt.
Nachdem das Draconian Times Album mit Jaded beendet ist, kommen noch zwei Zugabenblöcke, wobei der Rausschmeißer „As I Die“ sicherlich das Highlight markiert. Für mich ein Stück Metalgeschichte, an welchem ich teilhaben durfte
( MB )
01. Enchantment
02. Hallowed Land
03. The Last Time
04. Forever Failure
05. Once Solemn
06. Shadowkings
07. Elusive Cure
08. Yearn for Change
09. Shades of God
10. Hands of Reason
11. I See Your Face
12. Jaded
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13. Faith Divides Us ... (Z)
14. True Belief (Z)
15. One Second (Z)
16. Say Just Words (Z)