So. Jetzt haben sie aus meiner Sicht endgültig einen kreativen Stillstand
erreicht. Das Feuer von Mutter und die Macht von Reise, Reise wird auf diesem
Album leider zu keiner Zeit erreicht. Außer dem Opener ist hier in meinen
Augen kein Hit drauf. Und was mir wirklich auf den Sender geht, ist das es bei
den Herren irgendwie auch textlich mehr oder weniger nur noch um ein Thema
geht. Ich mein, die hatten ja schon immer abstruse Texte, aber jetzt geht es
halt fast nur noch um irgendwelche Perversitäten. Und eins muss ich auch mal
sagen: das Cover und das gesamte Artwork des Albums finde ich einfach nur
menschenverachtend. ( mehr )
Nun denn, dann mache ich mal den Anfang. Lange erwartet, nun ist das
neue Album unserer aller Metal-Lieblingsband da. Tja, was sagt man jetzt
dazu. Ich will ganz ehrlich sein - es hat bei mir einige Durchläufe
gebraucht, aber mittlerweile finde ich die Scheibe richtig richtig gut. My
Apocalypse, All Nightmare, Judas Kiss und Suicide & Redemption sind in
meinen Augen absolute Killer, aber auch sonst hat die Scheibe sich absolut
gewaschen. Lediglich Cyanide sagt mir irgendwie nicht so richtig zu - bin
ich der einzige der findet, dass der Refrain da irgendwie ein bisschen
deplatziert in der Gegend rumbaumelt? Ansonsten bleibt noch zu sagen,
dass ich von Papa Het's Stimme sehr angenehm überrascht bin, der hat ja
plötzlich wieder richtig Biss, udn auch Kirk soliert wie in besten Zeiten. Das
einzige Problemm, dass die Scheibe hat ist dass wir mittlerweile eben keine
12 mehr sind und anders als Master of Puppets uns dieses Album eben
nicht beim Aufwachsen begleiten wird. Wenn man die Platte aber für sich
alleine nimmt macht man hiermit absolut nix verkehrt! ( mehr )
8 Jahre nach Book of Shadows kam unser aller Zakk mal wieder mit nem
Akustikalbum um die Ecke gebogen. Was soll man sagen. Das Album ist
grundsätzlich schon gut, die Songs gehen ins Ohr aber zumindest meine
Wenigkeit vergleicht die Scheibe immer mit eben jenem Book of Shadows, und
da kann die Platte nun mal leider nicht so ganz mithalten. Wer Zakk gut findet,
liegt hier aber auf jeden Fall richtig, und so reicht es dann doch wieder für ne
Vier. ( mehr )
Die mit Abstand beste Priester Platte. Da kann und wird
nichts besseres kommen. Den Gesang muß man mögen, O.K. Aber
die Gitarrenriffs gehen sowas von ins Ohr. Songs wie "Hell
Patrol" und "Nightcrawler" haben auf Ewig ein Platz im
Metal-Olymp. ( mehr )
Meiner Meinung nach eines der schlechteren Danzig Alben.
Hier fehlt einfach irgendwas, obwohl an einigen Stellen die
Klasse die Glen zweifelsohne besitzt, durchschimmert. Fazit:
Kann man mal mitnehmen. Großer Pluspunkt: das Cover! ( mehr )
"Tragic Idol" gefällt auch mir von vorne bis hinten, weil
endlich wieder ein ordentliches Metal-Brett aufgetischt
wird und Holmes Gesangsleistung die beste seit "Draconian
Times" ist. Die Riffs stimmen, die Abwechslung stimmt, die
Stimme stimmt, Gitarren heruntergestimmt. Stimmt, ganz klar
die beste PL-Veröffentlichung seit Icon & dem
Jahrhundertwerk "Draconian Times". Die Aufmachung der
Deluxe Edition ist zudem erstklassig. ( mehr )
Hier muss sogar ich den Hut ziehen. Für mich ganz klar das
beste BG-Album. Sei es der Titelsong mit seien irrwitzigen
Tempowechseln oder auch das getragene "and the story ends",
alle Songs sind genial. Und wieder mal hat Herr B. nur
teilweise recht: hier ist der beste Guardian-Song drauf.
Allerdings ist dieser ganz offensichtlich "I'm alive"! ( mehr )
Nachdem BG ja seit Jahrzehnten auf diesen Bruce schwört,
hat sich nun für alle die ihn auf den Song "Born in the
USA" reduzieren (also auch für mich) die Möglichkeit
ergeben, ihre Bildungslücke für ganz kleines Geld zu
schließen. Die vorliegende Box ist, wenn man die Musik
zunächst mal außen vor läßt, ein Packet an dem keiner
vorbei kommt. Die ersten sieben Alben kommen in der hübsch
aufgemachten Box als Mini LP Dublikate daher, wobei das
Album "The River" als "Doppel-LP" beiliegt. Es gibt keinen
überflüssigen Schnick-Schnack wie Demosongs die eh keiner
hört, oder sinnlose Liveaufnahmen die man schon kennt. Die
Musik ist für mich bis jetzt...sagen wir ok. Ich werde
bestimmt nie ein übergroßer Springsteen Fan, aber 7 Alben
in einer gut gemachten Box für z.Z. 21 Euro sind einfach
unschlagbar. Zu den einzelnen Alben werde ich an anderer
Stelle meinen Senf geben. Für die Box kann ich jedoch eine
uneingeschränkte Kaufempfehlung ausprechen. ( mehr )
Das es sich bei In Flames um die absolute Speerspitze des
modernen Melodic Death Metal handelt merkt man schon, wenn
man das Palladium noch gar nicht sehen kann. Da muss man
nämlich hin, wenn man sich an das Ende der Schlange stellen
möchte, um reinzukommen.
Irre, hätte ich nie gedacht, dass soviel los sein wird.
Als wir drin sind relativiert sich das ganze jedoch recht
schnell, und ich muss sagen, dass man genügend Platz hat.
Zum zweiten Mal hab ich mit dem Support Act Glück, das sind
nämlich Sepultura. Erneut bin ich von der geballten Live
Power überwältigt (hier stellt sich mir die Frage wie cool
die erstmal mit Max sein müssen). Sepultura haben echt einen
Stein bei mir im Brett und den hat auch Derek Green. Und den
hat er sich bei mir live ersungen.
Und dann kommen sie, der schwedische Export Schlager. Nach
coolem Intro geht es direkt mit „Pinball Map“, einem meiner
Favs, los. In Flames haben die Masse von Anfang an fest in
ihrer Hand und die Menge hat Spaß. Glücklicherweise ist der
Getränkestand nicht weit weg und da wo ich stand, und stehen
wollte, kam ich auch ohne Probleme schnell wieder hin. Das
gesamte Konzert bleibt auf hohem Nivau, bis, ja bis der Nr.
1 Hüpfer „Only for the Weak“ kommt. Vielleicht hab ich noch
nicht extrem viele Konzerte gesehen, aber es waren einige.
Und ich muss sagen, dass ich noch nie so viele Menschen hab
springen sehen.
Dieser Song ist für Liveauftritte geschrieben worden, ohne
wenn und aber. Ein unglaubliches Erlebnis.
Nach „My sweet Shadow“ werden wir dann in die Nacht
entlassen und das absolut zufrieden.
Ein absolut gelungener Abend, nachdem feststeht, dass In
Flames noch einen schönen Weg vor sich haben werden, in die
Richtung die sie schon kennen , den Metal Olymp!!!
Doch eins soll nicht unerwähnt bleiben, da es so unfassbar
ist, dass es mir selbst jetzt noch schwer zu glauben fällt.
Eine Person konnte (wollte?) an diesem Abend nicht mit
kommen. Der BG hatte nämlich was Besseres zu tun. Während
die richtigen Männer aus der Jury, oder die, die dem am
nächsten kommen, im Palladium waren, war BG in einer anderen
Stadt und dem unglaublich harten Sound von Xavier Naidoo
gelauscht. Ich finde das muss als Strafe wirklich im World
Wide Web erwähnt werden. So ein Spinner….
( MB )
00. Your Bedtime Story Is Scaring Everyone (Intro)
01. Pinball Map
02. Leeches
03. System
04. Trigger
05. Insipid 2000
06. Colony
07. Behind Space
08. Crawl Through Knives
09. Black & White
10. Take This Life
11. Scream
12. Come Clarity
13. Cloud Connected
14. Drifter
15. Moonshield
16. Episode 666
17. Only For The Weak
18. Vacuum
19. The Quiet Place
20. Touch of Red
21. My Sweet Shadow