Ich finde hier klingt Ozzy wirklich wieder nach lupenreinem
Metal. Die beiden Vorgänger taugen in meinen Augen nicht
viel, Scream dagegen paßt hervorragend - sowohl in unsere
Zeit als auch zum Madman selbst.
Ganz egal wie gut Paranoid oder das Debut sind, diese Platte
ist die Definition von Metal. Schaut im Duden, dort steht
"siehe auch Master of reality". Sowohl das Songwritig als
auch der Härtegrad stellen mE alles andere der ´70er in
Sachen Hardrock / Heavy Rock in den Schatten.
Also hier kann man eigentlich nur zu einer Bewertung
kommen: Grandios! Die Platte rockt von vorne bis hinten,
kein einziger Durchänger, Riffs für die Ewigkeit!
Dieses Album boxt ab dem ersten Takt: Fette Gitarren,
zackige Riffs und eine sauguter Sänger. Besser spät als
nie, Danke an die Jury für den coolen Tipp.
Wenn man "das sollte man mal von denen gehört haben" nimmt: Jip!
Gute Musik. Heute vielleicht etwas altbacken, aber einige
Tracks sind wirklich einzigartig und durchgedreht und
Partyfähig und auch nach dem einen oder anderen großen
Gläschen noch gut zu ertragen. All in all: Faith No More!
Paradise Lost hat Besseres. Und Schlechteres.
Wenn man die mäßige Gesamterscheinung in den Hintergrund
schiebt und sich an den besten Stücken - wie z.B. "Pray
Nightfall" - festhält, doch noch "ganz gut".
Megadeth sind eigentlich ziemlich gut. Das Album ist nur
leider so stark bearbeitet, dass man aus dem digitalen
Remastering nur noch eine weichgespülte Version der
Metal-Band hören kann... fast schon Radiotauglich. Mittags.
Wenn Ihr die Chance bekommt, die Tracks in Life-Aufnahmen zu
hören, macht lieber das. Das Album ist nicht schlecht. Aber
es fehlt an Liebe zum Detail. Den unperfekten Griffen und
den stimmlichen Abstürzen.