Nun denn, dann mache ich mal den Anfang. Lange erwartet, nun ist das
neue Album unserer aller Metal-Lieblingsband da. Tja, was sagt man jetzt
dazu. Ich will ganz ehrlich sein - es hat bei mir einige Durchläufe
gebraucht, aber mittlerweile finde ich die Scheibe richtig richtig gut. My
Apocalypse, All Nightmare, Judas Kiss und Suicide & Redemption sind in
meinen Augen absolute Killer, aber auch sonst hat die Scheibe sich absolut
gewaschen. Lediglich Cyanide sagt mir irgendwie nicht so richtig zu - bin
ich der einzige der findet, dass der Refrain da irgendwie ein bisschen
deplatziert in der Gegend rumbaumelt? Ansonsten bleibt noch zu sagen,
dass ich von Papa Het's Stimme sehr angenehm überrascht bin, der hat ja
plötzlich wieder richtig Biss, udn auch Kirk soliert wie in besten Zeiten. Das
einzige Problemm, dass die Scheibe hat ist dass wir mittlerweile eben keine
12 mehr sind und anders als Master of Puppets uns dieses Album eben
nicht beim Aufwachsen begleiten wird. Wenn man die Platte aber für sich
alleine nimmt macht man hiermit absolut nix verkehrt! ( mehr )
Obsolete ist nicht obsolet könnte man sagen - rückblickend
ist dieser Output mit Demanufacure das beste aus der
Angstfabrik. Da keine Band dieser Welt jemals ihr eigenes
Jahrhundertwerk getoppt hat sollten wir nicht so hart mit
diesem Output ins Gericht gehen. Obsolete kann oben
mitspielen, den Glanz des Vorgängers hat es aber nicht. ( mehr )
So. Jetzt haben sie aus meiner Sicht endgültig einen kreativen Stillstand
erreicht. Das Feuer von Mutter und die Macht von Reise, Reise wird auf diesem
Album leider zu keiner Zeit erreicht. Außer dem Opener ist hier in meinen
Augen kein Hit drauf. Und was mir wirklich auf den Sender geht, ist das es bei
den Herren irgendwie auch textlich mehr oder weniger nur noch um ein Thema
geht. Ich mein, die hatten ja schon immer abstruse Texte, aber jetzt geht es
halt fast nur noch um irgendwelche Perversitäten. Und eins muss ich auch mal
sagen: das Cover und das gesamte Artwork des Albums finde ich einfach nur
menschenverachtend. ( mehr )
Also Onkelz: Ich hab ja drauf gewartet. Ohne jemals eine
einzige Platte von denen besessen zu haben, so kenn ich kja
Dank meines Bruders so ziemlich alles von denen. Heilige
Lieder hat mir, besonders der Titeltrack selbst, immer am
besten gefallen. "Buch der Erinnerung" auch noch fein. Die
Sache mit dem Cover ist wahr. ( mehr )
Sehr starke Metalplatte von Megadave. Meiner Meinung nach
einer seiner besten Gesangsleistungen. Starke Gitarren ist
man von Dave ja eh gewohnt, aber so songdienlich habe ich
ihn selten gehört. Auf den ersten Blick gibt es nicht so
viele Ohrwürmer, aber das Album wird einen extrem hohen
Halbzeitwert werden. Fazit: Dave is back. Applaus. Note 4
mit Tendenz zur 5... ( mehr )
So, nach den ersten zwei Durchläufen sag ich mal, oberer
Durchschnitt. Auf jeden Fall eine deutliche Steigerung zum
Vorgänger DoD. Ich find die Songs gar nicht mal so
proggressiv, wie man oft hört. Die Songs haben zwar für
Maiden Verhältnisse fast alle Überlänge, aber sind
tzotzdem "nachvollziehbar". Ich kann mich nicht ganz
zwischen 3 und 4 entscheiden, werde aber erstmal eine 3
geben, mit Chancen nach oben. Nachtrag: Nachdem ich mich
nun so richtig reingehört habe heißt die Frage nicht mehr 3
oder 4, sonder 4 oder 5. Seht selbst. ( mehr )
Alice in Chains war noch nie meine Band - aber das was ich
bislang von Black Gives Way To Blue gehört habe korrigiert
meine Einstellung zuimindest für die aktuellen AiC.
Treibende Doomriffs allererster Güte, eine ganz große und
vor allem auch passende Stimme und eine mega-saubere
Produktion. ( mehr )
Meiner Meinung nach eines der schlechteren Danzig Alben.
Hier fehlt einfach irgendwas, obwohl an einigen Stellen die
Klasse die Glen zweifelsohne besitzt, durchschimmert. Fazit:
Kann man mal mitnehmen. Großer Pluspunkt: das Cover! ( mehr )
Herr G, Herr B, noch ein Herr B und meine Wenigkeit mal
wieder in der KölnArena. Wenn ich von mir spreche, meine
allerste Sitzplatzkarte überhaupt, ging aber völlig in
Ordnung. Das nächste mal wird zwar wieder gestanden, aber
hier paßte es ganz gut, ein solches Konzert mal aus einer
anderen Perspektive mitzubekommen. Auffällig bereits
draußen das enorm gemischte Publikum und die happigen
Preise für Merchandising und Co, manchmal frage ich mich
wirlich, wer da einen Knall hat, die Käufer oder
Verkäufer...Naja, egal, zurück zum Konzert:
Die Vorgruppe konnte schon ziemlich beeindrucken, aber
immerhin warten wir auf Clapton! Und was hat der Meister da
aufgetischt: Eine Band wie sie in besserer Spiellaune nicht
sein kann, zwei wirklich herausragende Gitarristen und
etliche Mitmusiker (z.B. zwei mal Keyboards). Nun bin ich
nicht wirklich fit im Thema "Clapton, was hast Du alles
aufgenommen", aber "Old love", "Running on faith","Nobody
knows..." und natürlich "Layla" und "Cocaine" retten mich
aus der totalen Unkenntnis und lassen sogar mich heiter
mitsingen. Haben die Mitstreiter doch wirklich grandios
soliert, spielt Clapton sie doch alle an die Wand und zeigt
einmal mehr, wer Boss im Hause ist.
Zusammengefaßt ein teurer Spaß, aber einmal soll es mir die
Sache wert gewesen sein.
( DM )
Pretending -
So Tired -
Got To Get Better In A Little While -
Old Love (with Robert Cray) -
Everybody Oughta Make A Change -
Motherless Children -
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Sit Down Set:
Back Home -
I Am Yours -
Nobody Knows You When You're Down And Out -
Running On Faith -
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After Midnight -
Little Queen of Spades -
Let It Rain -
Wonderful Tonight -
Layla -
Cocaine -
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Crossroads (with Robert Cray)