Wer Industrial mag, kommt an Nine Inch Nails und erst recht an diesem Album
nicht vorbei. Hat das mit Metal zu tun? Wenn Metal Gitarren bedeutet - dann
nein. Wenn Metal Härte, Aggression, Lärm, Melodien, Wut und Provokation
bedeutet - dann 1000 % ja. Dieses Album pendelt einfach nur zwischen
Wahnsinn hin zu Genialität und wieder zurück zum Wahnsinn. Gerade noch
totale Aggression, im nächsten Moment zuckersüss. Treibende Beats, ein
komplett durchdrehender Trent Reznor am Mikro und Texte, die man gut
finden kann, aber nicht muss, aber die immer zum Lied passen. Dieses Album
muss man laut hören. Ich mochte NIN schon immer (auch wenn man sie nicht
immer hören kann), aber dieses Album hat seinen Ruf wirklich zurecht. ( mehr )
Was man nicht alles im Regal findet, wenn man mal die
Sedimentschichten beiseite schiebt...
Diese Platte hab ich ganz und gar verdrängt und
entschuldige mich dafür vielmals. Mal abgesehen davon, dass
die Band hier wohl tief in die Klischeekiste greift, sind
hier haufenweise tonnenschwere Riffs gepaart mit einer
geilen Atmosphäre drauf. Wenn ich es nicht besser wüßte,
hier ist der Soundtrack für den nächsten Schocker, den ich
mir gemeinsam mit dem Rest der Jury bei flackernden Kerzen
und gefüllten Trinkhörnern reinziehen will. Ein saugeiles
Album! ( mehr )
Tja. Am Anfang noch durchaus euphorisch von mir aufgenommen
(man war ja schon froh, dass es die Band überhaupt noch
gab), ist meine Meinung mittlerweile einigermaßen
zwiegespalten. Mal abgesehen davon, dass die Produktion
wirklich unter aller Kanone ist (ob Absicht oder nicht!),
wirken viele der Songs künstlich in die Länge gezogen, was
gerade durch das gänzliche Fehlen von Soli auffällt.
Nichtsdestotrotz sind natürlich auch hier ein paar Granaten
drauf (Frantic, Dirty Window, Some kind of Monster), aber es
ist meiner Meinung nach die schwächste Metallica-
Studioscheibe. ( mehr )
Wahnsinn, was man alles so im Plattenschrank findet. Irre.
Naja, zur Sache. Hierbei handelt es sich definitiv um eine
Scheibe, die man frühestens nach 20 Bier auflegen sollte.
Dann kann man nämlich wunderbar mitgröhlen. Ansonsten fällt
einem auf, dass das ganze doch einigermaßen schlecht
ist....reicht für zwei Punkte in meinen Augen. ( mehr )
Ab und zu muss dann ja auch in meinem Plattenregal angebaut
werden: Sauber produziert, cooles Riffing, ein sehr geiler
Sänger und Mitsing-Refrains gepaart mit agressiven Shouts!
Absolute Lieblingsmucke für
den Herrn D aus L. Und soliert wird auch! ( mehr )
Wie DM schon sagte - die Mucke haben wir alle schon irgendwie zur Hand.
Und da mich Musik-DVDs nur in den seltensten Fällen interessieren, brauche
ich diese Compilation nicht. Die Mucke ist trotzdem zeitlos, deswegen trau ich
mir eine Bewertung mit Blick auf die Tracklist zu. ( mehr )
Nachdem auch bei mir der Teller einige Male rauf und runter
laufen mußte, kommt "Death Magnetic" wirklich gut an. Die
Produktion ist schön trocken, die Songs pendeln meistens
irgendwo zw. Justice und Black Album - Niveau, Lars Drums
klingen wieder, und Bass ist auch zu hören. Neben dem
Killer "My Apokalypse" gefällt mir "All nightmare" im
Moment am besten. Selbstverständlich sind "MoP" und mein
Favorit "...and justice for all" noch eine ganze Ecke weit
weg, aber wer kann schon Jahrhundetwerke toppen? Das muss
auch nicht sein: Death Magnetic ist ein wirklich
grundsolides und modernes Thrashalbum geworden, mit dem
sich
Metallica durchaus auf alte Zeiten beruft, aber eben doch
einen Schritt weiter geht. Kirk soliert ausgesprochen gut,
die Breaks machen Spaß und James singt wieder auf hohem
Niveau. Den ewigen Nörglern sei gesagt: Wenn
eine Band nicht wie Metallica Kult-Alben von wohlbekanntem
Schlage abgeliefert hat, würde diese Platte sicher zum
Zenit auserkoren - im Metallica-Direkt-Vergleich fallen
Superlativen aufgrund der herausraqenden Veröffentlichungen
in den 80er hier aber schwer - trotzdem kratzt "Death
Magnetic" ganz ordentlich am alten Metallica - Metal -
Grandioses Album! Wenn doch der durchgängig hohe, fast
schon übersteuerte Pegel ein paar db nah unten korrigiert
worden wäre, die Produktion hätte keine Makel. ( mehr )
Tja. Hab mir die Scheibe auch gekauft. War günstig und sieht
edel aus. Das ist jetzt aber irgendwo auch schon alles
wirklich positive, was ich (bis jetzt) über die Scheibe
sagen kann. Das Dingen ist Lichtjahre von Imaginations
entfernt. Ich werd sie mir jetzt noch ein paarmal anhören,
manchmal dauert es bei Guardian ja was länger, bis es einen
packt. Aber bis hierhin kann ich nich mehr geben als ne
traurige 3. NACHTRAG: also jetzt hab ich die Scheibe noch
ein paarmal gehört. Ich geb jetzt ne Vier mit Tendenz zur
Fünf. Allerdings find ich, dass die schon mal nen besseren
Sound hatten.NACHTRAG DIE 2.: jetzt hab ich die Scheibe noch mal gehört.
Und bin wieder bei ner 3 gelandet. irgendwie gibt mir diese Band nicht mehr
soo viel, ohne damit Imaginations und Nightfall abwerten zu wollen. ( mehr )
Sehr witzig bereits der Einlass: Es wurde alles konfisziert
( neudeutsch für "wegschmeißen" ), was als potentielles
Wurfgeschoss hätte dienen können. Der witz dabei, auf dem
Gelände selber lagen wahre Wackermänner, mit denen man
leicht die komplette Bühne samt Ordner hätte wegpfeffern
können. Im Grunde bestand für mich fast das komplette
Festival daruas, auf den Headliner "Paradise Lost" zu
warten. Und als diese Herren mit "Draconian Times" im
Gepäck das Messegelände rockten, war es bereits dunkel.
Das WDR war mit von der Partie und deshlalb kann man heute
im Rockpalast diesen Gig hin und wieder im TV bewundern.
Alles in allem eine runden Sache, hat der Tag von teuren
Getränken abgesehen doch nur 45 DM gekostet. Das Geld legt
man heute ja noch nicht mal mehr für einen Interpreten hin,
von ein paar Gigs mal abgesehen...
( DM )