Nachdem auch bei mir der Teller einige Male rauf und runter
laufen mußte, kommt "Death Magnetic" wirklich gut an. Die
Produktion ist schön trocken, die Songs pendeln meistens
irgendwo zw. Justice und Black Album - Niveau, Lars Drums
klingen wieder, und Bass ist auch zu hören. Neben dem
Killer "My Apokalypse" gefällt mir "All nightmare" im
Moment am besten. Selbstverständlich sind "MoP" und mein
Favorit "...and justice for all" noch eine ganze Ecke weit
weg, aber wer kann schon Jahrhundetwerke toppen? Das muss
auch nicht sein: Death Magnetic ist ein wirklich
grundsolides und modernes Thrashalbum geworden, mit dem
sich
Metallica durchaus auf alte Zeiten beruft, aber eben doch
einen Schritt weiter geht. Kirk soliert ausgesprochen gut,
die Breaks machen Spaß und James singt wieder auf hohem
Niveau. Den ewigen Nörglern sei gesagt: Wenn
eine Band nicht wie Metallica Kult-Alben von wohlbekanntem
Schlage abgeliefert hat, würde diese Platte sicher zum
Zenit auserkoren - im Metallica-Direkt-Vergleich fallen
Superlativen aufgrund der herausraqenden Veröffentlichungen
in den 80er hier aber schwer - trotzdem kratzt "Death
Magnetic" ganz ordentlich am alten Metallica - Metal -
Grandioses Album! Wenn doch der durchgängig hohe, fast
schon übersteuerte Pegel ein paar db nah unten korrigiert
worden wäre, die Produktion hätte keine Makel. ( mehr )
Die ganze Platte wirkt
zwar nicht so wie der Vorgänger überladen und kompliziert,
trotzdem fehlen mir die typischen Hooklines und
Mitgrölrefrains. Insgesamt: Mehr Rhythmus-Gitarren, weniger
Leads, Hansi
kreischt mir ein wenig zu viel, singt aber insgesamt gewohnt
gut. Geradeaus hier, progressiv da und allemal metalriffig
würde ich mal vorsichtig zusammenfassen, die (gottseidank)
leisen Keyboards finde ich aber total überflüssig. Straight
through the mirror ist einfach grandios, könnte
glatt von der Imaginations sein. Im Backkatalog eingeordnet
ein wenig besser als "A night at the opera", aber nichts im
Vergleich zu allen anderen Alben. ( mehr )
Ließ alles bei DM nach. (Traurige Mitteilung in eigener
Sache: ich hab nur noch die Version ohne Backstage Pass
Dublikate erhalten). Aufgrund der Musik und der
Persönlichkeit ziehe ich aber mehr Punkte als DM. ( mehr )
Find ich richtig gut die Scheibe. In meinen Augen auch
besser als Brave New World. Angetan haben es mir besonders
These colours don't run und Benjamin Bragg. Wird mit jedem
Umlauf besser der Teller. Und in meinen Augen auch klarer
Punktsieger ggü. der neuen Guardian. ( mehr )
Es gibt ein paar Bands, da kann man sich eigentlich vorher
schon ziemlich sicher sein, dass man zu 90% das bekommt, was
man erwartet. Meiner Meinung nach gehört ARP dazu. Ob das
nun gut oder schlecht ist, ist natürlich eine sehr
subjektive Sache. Der aktuelle Output wird Fans wie immer
froh stimmen, Leute, die noch nicht mit Axel warm wurden,
werden es auch diesmal nicht. Soll heißen, guter solider
Hard Rock. Nicht mehr, aber ganz bestimmt auch nicht weniger. ( mehr )
Also ich halte Slayer nicht grundsätzlich für unfehlbar,
nur weil sie einen unglaubchlich guten Stand in der
Metalgemeinde haben. Es mag ja Leute geben, die ein
Slayeralbum daran messen, ob es von Slayer ist oder nciht -
und da kann eine Scheibe ja nur gut wegkommen. Aber dieses
Album finde ich ziemlich gelungen - besonders "Cast down"
und "Here Comes The Pain".
Ich bin mal so frei und spendiere uns das richtige Cover... ( mehr )
Ach ganz ehrlich, ich glaube ich brauch einfach keine neuen PL-Scheiben
mehr. Trotzdem hat die Band weiter ihre Daseinsberechtigung, aber im
Zweifel leg ich vermutlich doch eher was altes auf. Knappe vier Punkte.
Aufmachung aber großartig. ( mehr )
Wahnsinn, was man alles so im Plattenschrank findet. Irre.
Naja, zur Sache. Hierbei handelt es sich definitiv um eine
Scheibe, die man frühestens nach 20 Bier auflegen sollte.
Dann kann man nämlich wunderbar mitgröhlen. Ansonsten fällt
einem auf, dass das ganze doch einigermaßen schlecht
ist....reicht für zwei Punkte in meinen Augen. ( mehr )
Steve Vai ist sicher ein Hexer an der Gitarre, muss aber
nicht unbedingt jedem gefallen. Z.T. muss ich als Vai-Fan
schon sagen, dass mir die Soundexperimente gehörig auf den
Keks gehen, da der Herr aber trotzdem ein begnadeter
Musiker ist und bleibt, muss er deshalb auch einmal live
gesehen werden: Herr B und ich also auf ins niedliche E-
Werk. Eric Sardinas rockt schon im Vorprogramm das Haus und
entpuppt sich als Überraschung des Abends. Der sympatische
Meister selbst läßt natürlich nichts anbrennen, spielt
gewohnt witzig locker seine Hits herunter und wartet hier
mit einem gelungenem Akkustik-Set auf, wo er zu meiner
Überraschung auch das Überalbum "Firegarden" kurz
aufblitzen läßt. Irgendwann im 3. Set gehen Herr B und ich
nach oben an die Theke und verlassen anschließend das E-
Werk. Das Konzert ging an die 2h45m (ohne Vorgruppe!!!),
das muss man sich für knapp 28€ mal über die Zunge gehen
lassen. Preis/Leistung überragend!!!!
( DM )
SETLIST:PART I
Intro (Dying for your love) -
Glorious -
The audience is listening -
Building the church -
The crying machine -
K’m-pee-du-wee -
The reaper -
Whispering a prayer -
Answers -
Key Board Solo -
- - -
PART II - Acoustic Set
-
Strumming -
Melissa’s garden -
Sisters -
Rescue me or bury me -
The boy/girl song -
Red Bull -
Call it sleep -
Pusa road -
Angel food -
Drum Solo -
- -
PART III -
Midway creatures -
Suspence / Bass Solo -
Freak show excess -
Becoming -
Lotus feet -
I’m the hell outta here -
- -
Zugaben: -
Liberty -
My guitar wants to kill your mama (mit Eric Sardinas) -
For the love of God -