Jawohl - die ultimative Dokumentation über die größte Metalband der Welt. Phantastisch, wie intensiv und ehrlich Metallica hier abgelichtet wurden. Auch Nicht-Fans ist dieser Einblick hinter die Metallica-Kulissen zu empfehlenn Kann man übrigens bedenkenlos auch mal anstelle eines Samstagabend-Filmes gucken. ( mehr ) DIO trat 1983 auf seiner ersten Holy-Diver Welt - Tournee in Originalbesetzung im legendären Donington auf und kehrte im Rahmen der Dream Evil - Tour 1987 nocheinmal zurück. Diese beiden Gigs bekommt man nun als remasterte Doppel-CD um die Ohren. In erster Linie überzeugt selbstverständlich die bombastische Song-Auswahl, bei der auch Rainbow - Klassiker wie "Stargazer" (!!), die Hymne "Long Live Rock´n Roll" und Hits von Black Sabbath nicht zu kurz kommen. Da stört es mich auch nicht, dass einige Songs Bestandteil beider Gigs sind, weil hier insbesondere die Arrangements unglaublich gut rüberkommen und die Aufnahmen nicht völlig aufpoliert und damit steril aus den Boxen rumpeln. Mit dieser Veröffentlichung holt man sich nicht nur die geballte Rock - Energie der größten Stimme im Rock/Metal ins Wohnzimmer, sondern bekommt definitiv den besten Live-Output von RJD geboten. Nennt es Vermächtnis, nennt es Testament - diese Aufnahme gehört in jedes verdammte Rock - Regal.

Das bestens aufgemachte Digipack bietet in der Deluxe-Version zwei hochwertige AAA-Pässe und ein etwas zu dünn geratenes Booklet. Egal, Rock wird nicht gelesen, sondern gehört, daher gilt so oder so: Pflichtkauf in jeder Hinsicht! Achtung, ich mache unangekündigte Stichproben! ( mehr )
Leute, Leute, Leute. Das ihr für diesen hohen Spaßfaktor aus unserer Vergangenheit (zumindestens BGs und meiner) so wenig Punkte zückt verwundert mich. Sicher werden die Jungs keinen Welt-Literatur-Preis für ihre Texte bekommen, aber angenehm asozial war dat doch. Wie oft waren wir die Besten und haben ausgetrunken. Also, schämt euch. Ihr wißt wohl nicht mehr wo ihr herkommt. Richtig, vom Thresen. ( mehr ) Okay, über die Produktion muss nicht viel gesagt werden, auch wenn man sich 2006 wohl wünschen würde, St.Anger wäre ähnlich produziert....ABER: diese Riffs! Yeah Baby yeah! Und einer meiner absoluten Metallica-Favs ist auch noch drauf: Frayed ends of sanity.... ( mehr ) Die zweite Platte von Zep setzt das, was auf Teil 1 begonnen worde konsequent fort. Bluesig angehauchter Rock vom feinsten. Das Riff von "Whole lotta love" hat glaub ich jeder Gitarrero in sein Inventar aufgenommen. ( mehr ) Manchmal ändern sich Meinungen. So auch bei mir und so auch zu diesem Album. Habe ich es früher für "Durchschnittsware" gehalten, muss ich heute meine Fehleinschätzung schleunigst revidieren. Mit Somewhere in Time ist Maiden ein absolutes Highlight gelungen. Songs wie der Opener "Caught somewhere in Time", das grandiose "Wasted Years", der Ohrwurm "Heaven can wait" und der Rausschmeiser "Alexander the Great" sind bis zur Perfektion geschliffene Metal-Diamanten, die man mit Geld nicht bezahlen kann. Der Rest des Albums hängt ebenfalls zu keinem Zeitpunkt durch. Scheißt drauf, ob Gitarren-Synthies benutzt wurden, der Sound ist der Hammer, Heavy Metal auf aller höchstem Nivau. Ich habe lange überlegt, ob ich hier die Höchstnote ziehe, oder doch "nur" 5 Punkte gebe. Aber wie so oft setzt sich Qualität eben durch... ( mehr ) Und da sind sie wieder, unsere Lieblingsaustralier. Was soll man zu denen schon groß sagen. Ich find die Scheibe wirklich richtig richtig gut. Meiner Meinung nach tatsächlich eine der besten der Johnson-Ära. Der singt übrigens meiner Meinung nach so gut wie seit For those about to rock nicht mehr. Mit dieser Scheibe macht man absolut nix verkehrt.Aufmachung der CD find ich auch sehr gelungen, ein fairer Preis von 13 EUR - was will man mehr. ( mehr ) Da ACDC sicher keine großen Stiländerungen an den Mann bringen werden, wird das Album sicher gut ankommen, und ich werde es hören! - Leider kann ich bis auf Rockn Roll Train kaum herausragende Songs ausmachen, die mich wirklich umhauen. Kein schlechtes Album, ganz im Gegenteil, aber mir fehlt hier irgendwie der Pepp! ( mehr )
Die Jury - Objektiv ist anders

Konzerte

WITH FULL FORCE 2011 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 01.07.2011 - 03.07.2011 ---- PARADISE LOST - Bochum Zeche - 31.03.2011 ---- ROCKHARDFESTIVAL 2011 - Amphitheater Gelsenkirchen - 12.06.2011 ---- SCORPIONS - Köln - Lanxess Arena - 13.11.2010 ---- WITH FULL FORCE 2010 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 02.07.2010 - 04.07.2010 ---- POPPA CHUBBY - Kulturkirche Köln - 21.10.2009 ---- WITH FULL FORCE 2009 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 03.07.09 - 05.07.09 ---- WITH FULL FORCE 2009 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 03.07.09 - 05.07.09 ---- METALLICA - Köln Lanxess Arena - 17.05.2009 ---- SPRINGSTEEN, BRUCE - LTU-Arena Düsseldorf - 16.06.2008 ---- MARK KNOPFLER - KölnArena - 02.06.2008 ---- DROPKICK MURPHYS - Palladium Köln - 27.03.2008 ---- KINGDOM OF SALVATION - Leverkusen / Spökes - 16.02.2008 ---- KORN - Köln, Palladium - 27.Januar 2008 ---- ÄRZTE - Kölnarena - 22.11.2007 ---- PARADISE LOST - Live Music Hall Köln - 29.09.2007 ---- UP FROM THE GROUND 2007 - Gemünden am Main - 23.08.07 - 26.08.07 ---- KINGDOM OF SALVATION - JZ Bunker Leverkusen - 23.03.2007 ---- DIO - Köln, Live Music Hall - 8. Oktober 1998 ---- LAST NIGHT ON EARTH - Anröchte, Bürgerhaus - 16. Dezember 2006 ---- IRON MAIDEN - Dortmund, Westfalenhalle I - 24. November 2003 ---- BLIND GUARDIAN - Köln, E-Werk - 19. Mai 1998 ---- ROCKHARD FESTIVAL 2006 - Amphitheater Gelsenkirchen - 2. - 4. Juni 2006 ---- BLIND GUARDIAN - Köln, E-Werk - 22. Mai 1995 ---- BöHSE ONKELZ - Dortmund, Westfalenhalle - 23.11.1996 ---- BLIND GUARDIAN - Düsseldorf, Philipshalle - 30. April 2002 ---- Bizzare - Festival - Köln (Deutz - Messegelände) - 19.08.1995 ---- STREAM OF PASSION - Oberhausen, Zentrum Altenberg - 05. Februar 2006 ---- KINGDOM OF SALVATION - Burscheid / Megaphon - 21.10.2006 ---- VELVET REVOLVER - Köln, E-Werk - 22.08.2004 ---- RAMMSTEIN - Dortmund, Westfalenhalle - 11.12.2004 ---- OZZY OSBOURNE - Essen, Grugahalle - 18. Dezember 1995 ---- BLACK SABBATH - Köln, Live Music Hall - 01. November 1995 ---- TIAMAT - Köln, Live Music Hall - 05. Januar 1995 ---- VAI, STEVE - Köln, E-Werk - 29. September 2005 ---- CLAPTON, ERIC - Köln, KölnArena - 13. Juli 2006 ---- METALLICA - Arena auf Schalke - 10.06.2004 ---- METALLICA - KölnArena - 16.12.2003 ---- BLACK SABBATH - Dortmund Westfalen Halle - 09.06.2005 ---- ICED EARTH - Köln, Live Music Hall - 22.02.2002 ---- MOTöRHEAD - Düsseldorf, Philipshalle - 07.12.2004 ---- UNHOLY ALLIANCE - Düsseldorf, Philipshalle - 25.10.2006 ---- IN FLAMES - Köln Palladium - 20.03.2006 ---- METALLICA - Dortmund - 21. Oktober 1996 ---- WHO, THE - Dortmund - 09. Mai 1997 ----
 


UP FROM THE GROUND 2007
Gemünden am Main
23.08.07 - 26.08.07
Ich nehme es dirket vorweg, ein großartiges Festival, was jeder, der auf die härtere Gangart im Metal steht, mal ganz dick im Kalender makieren sollte. Donnerstag Abend gegen 18:30h kam unsere durstige 5-Mann-Truppe auf dem Camping Ground an. Nach wirklich minimalen Problemen wußten wir dann auch wo wir Zelten durften. Schwubs drei Zelte und einen Pavillion und schon war das erste Fass offen (und sehr schnell auch leer). Also schonmal Bändchen besorgen und siehe da, direkt daneben ein Biergarten (zum großen Wohlgefallen von vielen incl. Kicker, nicht wahr Herr Hueppen!!!). Fassen wir uns kurz, der Abend war riesig (kannst du uns glauben Döner LOL).
Nachdem wir uns Freitag morgen ums zweite Fass gekümmert hatten gings ab aufs Gelände. Die ersten beiden Bands EAR-SHOT und APOPHIS konnten beide, wenn auch leider noch vor kleinem Publikum sehr gut gefallen. Besonders Apophis gefallen mir live x-mal besser als auf Platte. Nach kurzer Begutachtung von DISASTER KFW mussten DEMONICAL und JUSTICE leider auf uns verzichten, weil der Grill gerufen hatte. Gut gestärkt ging es dann aber richtig los. EVOCATION haben ein Death-Metal Brett der ganz alten Schule losgelassen, für mich eine der besten Bands vom Festival. Danach kamen unsere Lieblinge von SCAR SYMMETRY, die eigentlich nix falsch machen konnten. Haben sie auch nicht. Es folgten EQUILIBRIUM, die Band die unser Lager in zwei Seiten gespalten hat. Ich spreche jetzt mal für mich, ein sauberer Auftritt. Mit SABBAT folgten die ersten richtig alten Haudegen die mittlerweile auch vor angewachsenem Publikum einen Auftritt hinlegten der großartig war. Ich hab mich richtig aufgeregt, dass ich bei zahlreichen CD Händlern kein Album von den Jungs gefunden habe. Von den darauf spielenden KRISIUN weiß ich nix mehr (war ich da echt schon so voll?!?). Aber dann kams... zum Glück konnten Dying Fetus nicht kommen, denn dafür wurde auf die Menge die dänischen ILLDISPOSED losgelassen. Mit wunderbaren Ansagen der Marke:"Gemünden, ikk hab ein riäsen Akklokk hiä", oder etwa "seid ihr schwul" konnten die Dänen bei allen punkten. Ganz großes Tennis (ebenfalls auch der Typ neben mir am Autogramm stand, der sich vom Sänger seinen blanken Sack mit Edding verzieren ließ). ARCH ENEMY hatten durch Angela irgendwie ein Heimspiel und entzückten die Menge mit ihrem, auf hohem technischen Nivau gespielten Death Metal, auf ganzer Linie. Nach den obligatorischen "Gute-Nacht-BiereN" ging es dann zufrieden ins Zelt.

Am Samstag ging es dann, natürlich nach dem Frühstyx Bier weiter. Und zwar mit SCARECROW. Ich glaub die waren gut. Danach kam mit GRIND INC. einfach nur rohe Gewalt, die zwar den ersten Circle des Tages hervor hob, aber doch wohl nur was für ganz wenige ist. KROMLEK, SADIST und FLESHLESS wurden auf Grund von Körpererholung auf dem Campingplatz (+Bier) verpasst, ehe es mit SUIDAKRA weiter ging. Die Band spaltete die Reisegruppe mal wieder in zwei Lager (Hueppen und die anderen). Feiner Auftritt. Nachdem wir ein Gruppenmitglied schon länger verloren hatten, man munkelt er kannte noch eine Stelle, wo es kaltes Bier gab, das Arsch, zogen sich weitere drei erneut für ein Pause zurück. Somit ging VOMITORY auch an uns vorbei. Schlussendlich befand ich mich dann allein und zurückgelassen auf dem Festival Gelände. Ich sollte dafür aber noch belohnt werden. Zwar nicht mit den kommenden ENTHRONED, die zwar einen guten Gig spielten, aber leider mit Sonnenschein und gefühlten 30 Grad nicht so recht rüber kommen wollten. Aber dann... ONSLAUGHT, Hammaaaaa. 100% Thrash steht auf ihren Button und so ist es auch. Ich kannte sie vorher nicht und dafür gehör ich verprügelt (bitte nicht alle auf einmal). Von GRAVEWORM weiß ich nix mehr???. Mit einem Urgestein der Death Metal Szenen ging es weiter, BENEDICTION. Ich sach einfach mal solider Auftritt. Aber dann kam der Tod in Form von ENTOMBED. Selbst ein komplett Ausfall der PA nach dem ersten Lied konnte den Jungs nix anhaben. Hier kann man echt sagen, dass Death-Metal auch symphatisch sein kann und das mein ich jetzt als Kompliment. Und vor dem Finale kam der einzige Wehmutstropfen des Festivals. Als nach über 50 Minuten Umbaupause immer noch nix ging, musste ich meinen Faves TESTAMENT leider ein dickes Fuck off geben und das Festival Gelände verlassen. Meine Kollegen haben mir am nächsten morgen erzählt, dass sie nach vier Songs auch gegangen sind, weil der Sound bescheiden war, na da hat sich die Umbaupause ja gelohnt.

FAZIT: Alles in allem tolle Bands, tolle Atmosphäre, tolle Preise, tolles Festival. Bis nächstes Jahr Metal Franken (MB) ( MB )
Freitag: Ear-Shot / Apophis / Disaster KFW / Demonical / Justice / Evocation / Scar Symmetry / Equilibrium / Sabbat / Sonic Syndicate / Krisiun / Illdisposed / Arch Enemy

Samstag: Scarecrow / Grind Inc. / Kromlek / Sadist / Fleshless / Suidakra / Vomitory / Enthroned / Onslaught / Graveworm / Benediction / Entombed / Testament

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