Ich kann mich da meinem Nachbarn zur Rechten nur anschließen, mal abgesehen davon, dass ich MH ja schon länger mag. Dieses Album erschliesst sich nicht komplett beim ersten Hören, dazu ist es viel zu vielschichtig. Die Gitarrenduelle sind unglaublich, die Produktion ist mehr als amtlich. Der Opener ist meiner Meinung nach ein absolut Übersong, der mit Imperium und Davidian zusammen zu den absoluten MH-Killern gehört. Man könnte vielleicht kritisieren, dass die Songs stellenweise ein bisschen mehr auf den Punkt hätten kommen können - aber ich find die Scheibe geil. ( mehr ) Obsolete ist nicht obsolet könnte man sagen - rückblickend ist dieser Output mit Demanufacure das beste aus der Angstfabrik. Da keine Band dieser Welt jemals ihr eigenes Jahrhundertwerk getoppt hat sollten wir nicht so hart mit diesem Output ins Gericht gehen. Obsolete kann oben mitspielen, den Glanz des Vorgängers hat es aber nicht. ( mehr ) So. Jetzt haben sie aus meiner Sicht endgültig einen kreativen Stillstand erreicht. Das Feuer von Mutter und die Macht von Reise, Reise wird auf diesem Album leider zu keiner Zeit erreicht. Außer dem Opener ist hier in meinen Augen kein Hit drauf. Und was mir wirklich auf den Sender geht, ist das es bei den Herren irgendwie auch textlich mehr oder weniger nur noch um ein Thema geht. Ich mein, die hatten ja schon immer abstruse Texte, aber jetzt geht es halt fast nur noch um irgendwelche Perversitäten. Und eins muss ich auch mal sagen: das Cover und das gesamte Artwork des Albums finde ich einfach nur menschenverachtend. ( mehr ) Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass dieses Album noch nicht mal im Ansatz an die ersten vier Teller heranreicht. Ist jetzt nicht schlecht, aber ich finde auch, dass hier einfach die typische Danzig-Atmosphäre fehlt. Das Cover wiederum ist in meinen Augen einfach nur schlecht. ( mehr ) Ja, das ist ein Thema. Die Onkelz. Ich muss zugeben, dass ich sie früher, und ich möchte jetzt betonen NICHT ganz früher, unglaublich oft konsumiert habe. Diese Einstellung hat sich mit dem Lauf der Zeit stark geändert. Ich hör sie eingentlich gar nicht mehr, weil mir diese Selbstbeweihräuscherung sowas von auf den Sack ging, dass er platzte. Aber das Album hier, und ich will ja objektiv sein, ist eins der besten deutschsprachigen Rock Alben die aufgenommen wurden. Neben tollen Songs und meinem absoluten Lieblings Onkelz Song "Noreia" hat diese CD aber auch eins der beschissensten Cover aller Zeiten. ( mehr ) Ab Mitte April 2008 wird etwas in den Läden stehen, worauf wohl viele gewartet haben. Eine polnische Gyrosbombe, die so exakt tickt wie ein deutsches Uhrwerk. Was hier aus den Boxen donnert, ist eine absolut amtliche Produktion mit fetten Ohrwürmern der etwas anderen Art. Der Herkunft von Gesang / Lead Gitarre und Schlagzeug (übrigens Chris Ex-Rage / Sub7even) kann wohl auch ein tauber nach den ersten drei Liedern erkennen, aber dass Heimatinstrumente sooo rocken, hätte ich zumindesten nicht gedacht. Am besten gefällt mir die Band wenn es mal richtig hart zu Sache geht (Yesterday´s Tomorrow / TriStateCorner), aber Aushängeschild der Platte wird wohl, wie bei der EP zuvor "Ela Na This" bleiben. Mit so einem Album im Gepäck verwundert es nicht, das die Jungs schon für namenhafte Bands wie Demon oder Nazareth eröffnen durften. Wenn es so weiter geht, ist es wohl nur eine Frage der Zeit und ein klitze kleines bißchen Glück, bis die Jungs selber Hallen füllen. Viel Glück. Checkt die Band auf www.tristatecorner.de Von dort aus gehts auch zur Myspace Seite. ( mehr ) Also diese Scheibe ist mal ganz großes Tennis. Unplugged ist eh immer was feines. So auch hier. Von vorne bis hinten super Mucke, super gespielt und am Ende auch noch für vier Songs die Reunion mit Ace und Peter Criss. Vor allem die gute Mischung zwischen Kiss-Hits und unbekannterem Zeug macht hier jede Menge Spaß. Anhören! ( mehr ) Richtig, ich glaube Du bist hemmungslos voreingenommen, aber wir schreiben uns "subjektiv" ja auch auf die Fahne! Bin trotzdem sehr gespannt, ganz so weit hergeholt kanns ja auch nicht sein ;-) Meine Wertung kann sich vorab nur auf das Cover und "The flames of revenge" beschränken: Erste Sahne! Übrigens die erste Band von der ich ein T-Shirt vor einem Album habe. Nachtrag: Ladies, das rattenscharfe "Salvation denied" und das Riffgewitter "Exit human..." boxen Rudolph aus dem Schuppen, soviel steht fest. Der Rest (oder das was die Jungs in Anröchte vom Album gespielt haben) kam Live aber wesentlich besser rüber - den Gitarrensound finde ich persönlich etwas zu matschig und die Drums zu weit im Hintergrund, wo ist der Bass? Vielleicht muss ich meine Anlage ja mal checken...;-) Ansonsten: Sauberes Album. "Café Keller", beim nächsten mal auch mit mir! ( mehr )
Die Jury - Objektiv ist anders

Konzerte

WITH FULL FORCE 2011 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 01.07.2011 - 03.07.2011 ---- PARADISE LOST - Bochum Zeche - 31.03.2011 ---- ROCKHARDFESTIVAL 2011 - Amphitheater Gelsenkirchen - 12.06.2011 ---- SCORPIONS - Köln - Lanxess Arena - 13.11.2010 ---- WITH FULL FORCE 2010 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 02.07.2010 - 04.07.2010 ---- POPPA CHUBBY - Kulturkirche Köln - 21.10.2009 ---- WITH FULL FORCE 2009 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 03.07.09 - 05.07.09 ---- WITH FULL FORCE 2009 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 03.07.09 - 05.07.09 ---- METALLICA - Köln Lanxess Arena - 17.05.2009 ---- SPRINGSTEEN, BRUCE - LTU-Arena Düsseldorf - 16.06.2008 ---- MARK KNOPFLER - KölnArena - 02.06.2008 ---- DROPKICK MURPHYS - Palladium Köln - 27.03.2008 ---- KINGDOM OF SALVATION - Leverkusen / Spökes - 16.02.2008 ---- KORN - Köln, Palladium - 27.Januar 2008 ---- ÄRZTE - Kölnarena - 22.11.2007 ---- PARADISE LOST - Live Music Hall Köln - 29.09.2007 ---- UP FROM THE GROUND 2007 - Gemünden am Main - 23.08.07 - 26.08.07 ---- KINGDOM OF SALVATION - JZ Bunker Leverkusen - 23.03.2007 ---- DIO - Köln, Live Music Hall - 8. Oktober 1998 ---- LAST NIGHT ON EARTH - Anröchte, Bürgerhaus - 16. Dezember 2006 ---- IRON MAIDEN - Dortmund, Westfalenhalle I - 24. November 2003 ---- BLIND GUARDIAN - Köln, E-Werk - 19. Mai 1998 ---- ROCKHARD FESTIVAL 2006 - Amphitheater Gelsenkirchen - 2. - 4. Juni 2006 ---- BLIND GUARDIAN - Köln, E-Werk - 22. Mai 1995 ---- BöHSE ONKELZ - Dortmund, Westfalenhalle - 23.11.1996 ---- BLIND GUARDIAN - Düsseldorf, Philipshalle - 30. April 2002 ---- Bizzare - Festival - Köln (Deutz - Messegelände) - 19.08.1995 ---- STREAM OF PASSION - Oberhausen, Zentrum Altenberg - 05. Februar 2006 ---- KINGDOM OF SALVATION - Burscheid / Megaphon - 21.10.2006 ---- VELVET REVOLVER - Köln, E-Werk - 22.08.2004 ---- RAMMSTEIN - Dortmund, Westfalenhalle - 11.12.2004 ---- OZZY OSBOURNE - Essen, Grugahalle - 18. Dezember 1995 ---- BLACK SABBATH - Köln, Live Music Hall - 01. November 1995 ---- TIAMAT - Köln, Live Music Hall - 05. Januar 1995 ---- VAI, STEVE - Köln, E-Werk - 29. September 2005 ---- CLAPTON, ERIC - Köln, KölnArena - 13. Juli 2006 ---- METALLICA - Arena auf Schalke - 10.06.2004 ---- METALLICA - KölnArena - 16.12.2003 ---- BLACK SABBATH - Dortmund Westfalen Halle - 09.06.2005 ---- ICED EARTH - Köln, Live Music Hall - 22.02.2002 ---- MOTöRHEAD - Düsseldorf, Philipshalle - 07.12.2004 ---- UNHOLY ALLIANCE - Düsseldorf, Philipshalle - 25.10.2006 ---- IN FLAMES - Köln Palladium - 20.03.2006 ---- METALLICA - Dortmund - 21. Oktober 1996 ---- WHO, THE - Dortmund - 09. Mai 1997 ----
 


WITH FULL FORCE 2010
Löbnitz, Flughafen Roitschjora
02.07.2010 - 04.07.2010
Am ersten Juli Wochenende war es wieder soweit. DM und ich machten uns auf ins gelobte Land. Der heftigste Acker Europas öffnete wieder seine Pforten, um diversen HNO Ärzten in Deutschland die Arbeit abzunehmen und die Gehörgänge mal amtlich Freizublassen.
Wie auch im vergangenen Jahr gilt unser unendlicher Dank an Isalein. Ohne Sie wäre das alles nicht möglich (du weißt wie tief wir in deiner Schuld stehen).
Auch dieses Jahr werde ich mir ersparen, zu jeder Band die wir gesehen haben, einen Kommentar abzugeben. Ich beschränke mich ganz subjektiv auf das, was mir am meisten gefallen, bzw. mich beeindruckt hat.

Also beginnen wir unser Resümee am Freitag. Ich persönlich bin nicht so ein Hard-, bzw. Metalcorefan, so dass sich meine Gehörgänge erstmals mit Crowbar richtig öffneten. Sumpftrocken zockten die Jungs um Kirk ein Riff nachdem anderen aus dem Ärmel und ließen es musikalisch schön ruhig (das war ein Kompliment) angehen. Direkt danach kamen dann Fear Factory mit Burton und Dino. DMs und meine Erwartungen wurden erfüllt. FF können es noch und machen es noch. Nicht nötig zu erwähnen, dass Replica am meisten gerockt hat. Der Freitags-Headliner Killswitch Engage war ordentlich, aber nicht direkt was für mich. Trotzdem Daumen hoch.

Die Knüppelnacht am Freitag wurde ganz klar von der Death Metal Konstanten Unleashed bestimmt. Einfach nur fantastisch, mehr will ich nicht sagen.

Am Samstag hab ich was gesehen, dass haben nur wenige gesehen. Und was soll ich sagen, selbst Schuld ihr……..Um 15:40 Uhr steigt eine Band mit so dicken Eiern wie Kanonenkugeln auf die Bühne und fast keiner bekommt es mit. Warum? Fußball, gähn. GRAND MAGUS beginnen ihr Set vor ca. 40 Leuten auf der Mainstage, da sich die anderen schon zur Vorberichterstattung hinter das Hardbowlzelt verpisseln. Das ist ja echt total Metal. Die Männer um JB lassen sich jedoch nicht irritieren und freuen sich über die wahren Metaler, die den Weg vor die richtige Bühne gefunden haben. Musikalisch überdurchschnittlich gut, dröhnen wahre Hymnen wie Iron Will oder Silver into Steel aus den Boxen und auch die Songs vom aktuellen Album Hammer of the North fügen sich nahtlos ein. Das zwischendurch der Bassverstärker abkackt (was bestimmt zwei Songs kostet) ist nur ein weiterer Schicksalsschlag, den die Jungs tapfer wegstecken. Für mich der beste Auftritt vom Festival, zieht euch die Jungs live auf ihrer Clubtour rein.

Weitere Erwähnung am Samstag sollten noch Exodus finden, die alles in Grund und Boden knüppeln und natürlich Venom. Wann kann man schon mal eine Legende sehen. Der Auftritt war, sagen wir mal interessant. Venom machen 2010 keinem mehr Angst, aber dass wollen sie glaube ich auch gar nicht. Venom machen Spaß und lassen einen in alten Zeiten schwelgen. Als Headliner, gerade auf dem Force fraglich, für mich war es aber o.k.

Auf zum letzten Tag. Dieser ging für uns mit den bis dato für uns unbekannten Mustasch los. Was ein Brett. Rock-Metal vom feinsten. Da wird die ein oder andere CD definitiv den Weg in meine Sammlung finden. Allerfeinst. Dann kamen Sodom. Was soll man zu dem deutschen Thrash Urgestein noch sagen außer „Hammaaaaa-Geil“. Sympathisch, dreckig, laut und schnell. So soll es sein. Dark Tranquillity bedienten anschließend die Melodic-Metal Fraktion, so auch uns. Starker Auftritt. Auf NoFx war ich gespannt und sie haben mich belustigt. Der Preis für das geilste Banner des Festivals als Co-Headliner geht definitiv an die Punker mit Trompete. Lustiger Auftritt. Als Headliner gab es dann noch ne Portion Routine. Bei Slayer weiß man was man bekommt. Kann gleichermaßen gut wie schlecht sein. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Mir hat das was ich gesehen habe gefallen.

Und so schnell gingen 4 wunderbare Tage auch schon wieder vorbei. Alles in allem mal wieder ein rundum gelungenes Festival. Wir sagen danke und hoffentlich bis nächstes Jahr. ( MB )
Mainstage:
The Faceless – Bloodwork – Job for a Cowboy – Crowbar – Stuck Mojo – Fear Factory – Caliban – Sick of it all – Killswitch Engage – Elsterglanz – Born from Pain – Grand Magus – Exodus – Ektomorf – Cannibal Corpse – Heaven Shall Burn – Venom – Mambo Kurt – Daath – Postmortem – Mustasch – Sodom – Dark Tranquillity – As I lay Dying – NoFX – Slayer

Hardbowl:
All for nothing – Horse the Band – We butter the bread with butter – Arkangel – Maximum Penalty – Wisdom in Chains – Down by law – The Exploited – Texas in July – Toxpack – Neaerea – War from a harlots mouth – Frei.Wild – Bleeding Through – Yuppicide – Deadline – Callejon – Burning Skies – Evergreen Terrace – Skarhead – A Day to remember – Death before Dishonor – Broilers

Knüppelnacht:
Nile – Unleashed – D.N.S. – Marduk – Lay down Rotten – Keep of Kalessin

Saturday Night Fever:
The Bones – Skinred – The Mahones – Gwar

The Last Supper:
The Devils Blood – Letzte Instanz – Amorphis – Paradise Lost

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