Das ist einfach immer das Problem mit den "Vorschusslorbeeren" - eine nicht erfüllte Erwartungshaltung wird wohl eher bestraft. Versteht mich nicht falsch, "Kill Devil Hill" ist sicher eine fähige Band und das Album sicher eine vernünftige Hardrockscheibe, aber von ein paar Hooklines abgesehen kommt die Scheibe kaum über ein gesundes Mittelmaß hinaus. Schade eigentlich, denn dieser Musikerkonstellation hätte ich mehr (Härte) zugetraut. ( mehr ) Ohne Worte. AC/DC sind eine Legende, und das ist gut so. Enthält tatsächlich den besten AC/DC-Song aller Zeiten. Allerdings ist dieser "If you want blood...you've got it" und nicht "Touch too much". Auch wenn einfach alle Lieder AC/DC in Bestform sind. ( mehr ) Also ich halte Slayer nicht grundsätzlich für unfehlbar, nur weil sie einen unglaubchlich guten Stand in der Metalgemeinde haben. Es mag ja Leute geben, die ein Slayeralbum daran messen, ob es von Slayer ist oder nciht - und da kann eine Scheibe ja nur gut wegkommen. Aber dieses Album finde ich ziemlich gelungen - besonders "Cast down" und "Here Comes The Pain". Ich bin mal so frei und spendiere uns das richtige Cover... ( mehr ) Nach den drei überaus erfolgreichen Vorgängern präsentiert sich die Band hier mit außerordentlich langen, vertrackten Titeln und halsbrecherischen Tempiwechseln. Von der schlechten Produktion einmal abgesehen ein über 70min-langer Kracher, den es wirklich zu entdecken gilt! Wer sich den Japan-Import gönnt, wird nicht enttäuscht- klingt wesentlich differenzierter. Mein persönlicher Metallica-Fav! Es ist schon erstaunlich wie oft und gerne ich dieses Album immernoch höre. ( mehr ) Paradise Lost gehen 2012 back to the Roots??? Die Frage ist ja nur, zu welchen Roots? Die Antwort lautet: Zur ihren Metallischen Wurzeln. Seit ihrem Überwerk Draconian Times haben mich Paradise Lost mit ihrem Goth Metal nicht mehr so beeindruckt, wie mit Tragic Idol.
Auch der kleine Fauxpas, mit "Solitary One" einen der "schwächeren“ Songs als Opener zu wählen, sei verziehen. Besonders stark ist das Album im Mittelteil, namentlich mit "Theories from another world“ (6 Punkte Song), "In this we dwell“, "To the Darkness“ und dem Titeltrack "Tragic Idol“.
Besonders hervorheben möchte ich neben den echt starken Gitarren die Gesangsleistung von Nick Holmes. So abwechslungsreich habe ich den Gesang noch auf keiner PL Platte erlebt. Und Nick beherrscht jede Stimmungslage, egal ob aggressiv oder melancholisch, oder irgendwo dazwischen, absolut perfekt und authentisch.
Die sehr schön aufgemachte Deluxe Edition beinhaltet zudem eine Bonus CD mit zwei weiteren Songs.
Freunde von den Werken Icon und dem oben schon erwähnten Draconian Times können hier bedenkenlos zuschlagen.
(Und diesmal bin ich mir sicher, dass sich die gesamte Jury einig ist). ( mehr )
So nun ist es amtlich. Grandioses Werk. Manchmal fallen einem beim ersten Hören spontan diverse Adjektive ein. Bei Passage waren das "majestätisch", "mächtig" und "erhaben". Die Black Metal Roots sind zwar noch zu erkennen, aber eben nur die Roots. Hier trifft eine dunkle Atmosphäre irgendwie auf eine "warme Vertrautheit" (ich glaub das ist der bescheuerste Satz, den ich auf dieser Seite jeh getippt habe, aber manchmal kann auch ich meine Gedanken nicht in gänzlich in Worte fassen). Ich mach es kurz, auf Grund der oben genannten Adjektive, tue ich das, was man tun muss, ich verneige mich... ( mehr ) Meine liebe Gemeinde, verneigt euch vor dem Comeback-Album des Jahres. Als wären sie nie weg gewesen, legen uns AIC hier ein Album vor, was sich gewaschen hat. Zwischen unglaublich heavy, ja doomig, unfassbar melodiös und zwischendurch gewohnt formidabel akustisch ist hier wirklich alles vorbei. Die Stimme von William DuVall, dem neuen Mann am Mikro, passt sich perfekt in die Musik ein, die zweistimmigen Gesänge zwischen DuVall und Band-Chef Cantrell klingt mindestens genau so gut wie früher zwischen Layne Staley und Cantrell. Mit diesem Album beweisen AIC einmal mehr, dass sie nie wirklich Grunge sondern einfach nur eine großartige Metal-Band waren und der Herr sei gelobt auch wieder sind. Fantastisch. Ich stehe kurz davor die 6 zu zücken. Es gibt eine 5 mit Sternchen. ( mehr ) Auch ich muss nach langer langer Anti-Haltung nun zugegeben, dass Maiden mit "Somewhere in time" nicht nur ein echtes Top-Werk, sondern auch in meinen Ohren das am besten produzierte Album der 80er - Periode herausgebracht haben. Der Sound ist fett, fast ein bisschen fremdartig im Vergleich zu den starken Vorgängern und die Songs allesamt, insbesodnere aber das unglaubliche Alexander The Great mehr als hörenswert. Applaus. ( mehr )
Die Jury - Objektiv ist anders

Konzerte

WITH FULL FORCE 2011 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 01.07.2011 - 03.07.2011 ---- PARADISE LOST - Bochum Zeche - 31.03.2011 ---- ROCKHARDFESTIVAL 2011 - Amphitheater Gelsenkirchen - 12.06.2011 ---- SCORPIONS - Köln - Lanxess Arena - 13.11.2010 ---- WITH FULL FORCE 2010 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 02.07.2010 - 04.07.2010 ---- POPPA CHUBBY - Kulturkirche Köln - 21.10.2009 ---- WITH FULL FORCE 2009 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 03.07.09 - 05.07.09 ---- WITH FULL FORCE 2009 - Löbnitz, Flughafen Roitschjora - 03.07.09 - 05.07.09 ---- METALLICA - Köln Lanxess Arena - 17.05.2009 ---- SPRINGSTEEN, BRUCE - LTU-Arena Düsseldorf - 16.06.2008 ---- MARK KNOPFLER - KölnArena - 02.06.2008 ---- DROPKICK MURPHYS - Palladium Köln - 27.03.2008 ---- KINGDOM OF SALVATION - Leverkusen / Spökes - 16.02.2008 ---- KORN - Köln, Palladium - 27.Januar 2008 ---- ÄRZTE - Kölnarena - 22.11.2007 ---- PARADISE LOST - Live Music Hall Köln - 29.09.2007 ---- UP FROM THE GROUND 2007 - Gemünden am Main - 23.08.07 - 26.08.07 ---- KINGDOM OF SALVATION - JZ Bunker Leverkusen - 23.03.2007 ---- DIO - Köln, Live Music Hall - 8. Oktober 1998 ---- LAST NIGHT ON EARTH - Anröchte, Bürgerhaus - 16. Dezember 2006 ---- IRON MAIDEN - Dortmund, Westfalenhalle I - 24. November 2003 ---- BLIND GUARDIAN - Köln, E-Werk - 19. Mai 1998 ---- ROCKHARD FESTIVAL 2006 - Amphitheater Gelsenkirchen - 2. - 4. Juni 2006 ---- BLIND GUARDIAN - Köln, E-Werk - 22. Mai 1995 ---- BöHSE ONKELZ - Dortmund, Westfalenhalle - 23.11.1996 ---- BLIND GUARDIAN - Düsseldorf, Philipshalle - 30. April 2002 ---- Bizzare - Festival - Köln (Deutz - Messegelände) - 19.08.1995 ---- STREAM OF PASSION - Oberhausen, Zentrum Altenberg - 05. Februar 2006 ---- KINGDOM OF SALVATION - Burscheid / Megaphon - 21.10.2006 ---- VELVET REVOLVER - Köln, E-Werk - 22.08.2004 ---- RAMMSTEIN - Dortmund, Westfalenhalle - 11.12.2004 ---- OZZY OSBOURNE - Essen, Grugahalle - 18. Dezember 1995 ---- BLACK SABBATH - Köln, Live Music Hall - 01. November 1995 ---- TIAMAT - Köln, Live Music Hall - 05. Januar 1995 ---- VAI, STEVE - Köln, E-Werk - 29. September 2005 ---- CLAPTON, ERIC - Köln, KölnArena - 13. Juli 2006 ---- METALLICA - Arena auf Schalke - 10.06.2004 ---- METALLICA - KölnArena - 16.12.2003 ---- BLACK SABBATH - Dortmund Westfalen Halle - 09.06.2005 ---- ICED EARTH - Köln, Live Music Hall - 22.02.2002 ---- MOTöRHEAD - Düsseldorf, Philipshalle - 07.12.2004 ---- UNHOLY ALLIANCE - Düsseldorf, Philipshalle - 25.10.2006 ---- IN FLAMES - Köln Palladium - 20.03.2006 ---- METALLICA - Dortmund - 21. Oktober 1996 ---- WHO, THE - Dortmund - 09. Mai 1997 ----
 



Leverkusen / Spökes
16.02.2008
Heimspiel. Yes. Ein rappelvolles Spökes in Leverkusen. Eine Band ohne Anheizer. Zwei ca. 45 Minuten Sets Thrash / Death in die Fresse der angereisten Schwermetaler im Alter von 16 bis kurz vors Verfallsdatum. Irgendwo darin zwei Mitglieder der Jury und ein Hobby-Journalist.

Es wird trotz Außentemperatur um den Gefrierpunkt ganz schnell heiß im Spökes, zum einen, weil es so voll ist das ich sofort an den bescheurten Kuschelhasen ausm TV denken muss, zum anderen, weil KOS das Haus rocken. Riffs jagen Riffs, der Sound ist der beste, denn ich von der Band bis jetzt gehört habe und die Stimmung wird immer besser.

Das einzige was nach ca. 10 Minuten negativ auffällt, ist die Aussage der Bedienung, dass der Laden nur 8 !!! Pilsgläser hat und ich auf mein nächstes warten müsse, bis eins zurück kommt, oder ich was anderes trinken soll. Zum Glück kommt nach ganz kurzer Zeit ein neues (altes) Glas zurück an die Bar, was ich den ganzen Abend nicht mehr hergebe.

Nach ca. 45 Minuten gibts ne kleine Verschnaufpause. Das Publikum könnte gut darauf verzichten, aber der Arbeitsschweiß steht den vier Jungs von KOS nicht nur auf der Stirn. Als es nach einer kurzen Pause weiter geht, ist endlich wieder alles beim alten. Nachdem ich bei dem obligatorischen Rausschmeißer "God of Thunder" schon traurig werde, weil die Jungs wirklich faßt !!! alles aus ihrem Meldodienstrauß gezockt haben und MEIN Song noch nicht da war, kommt die erlösende Ansage: "Hey Bex, wo ist meine Überraschung?!?" Mehr möchte ich dazu jetzt mal nicht sagen, aber ich gelobe Besserung Jussi, versprochen!!!
Was nun kommt ist immer wieder genial. Ich schrei mir bei "Tyrant of Terror" in der ersten Rehie die verkaufte Seele aus dem Leib und mit dem Schlussakkord von selbigen können KOS auf eines ihrer besten Konzerte zurück blicken.

Eine Frage hätte ich allerdings abschließend noch Jungs, wann kommt den in schöner Ruhrpott Manier euer erster Thrashsong mit deutschem Text, soll ich einen für euch schreiben....(eure stumme Ursel;). Daumen hoch und danke für den schönen Abend. ( MB )
Set A
1. Intro
2. Misery Broadcast
3. The Flames of Revenge
4. Salvation Denied
5. When The Sky Turns Red
6. Leper Messiah (Metallica)
7. Neverending
8. Lost in Chaos
9. Pull The Plug (Death)

Set B
1. Crusader
2. Exit Human - Enter Machine
3. People of the Lie (Kreator)
4. Betrayal
5. Replacing The Damned
6. Into The Black Horizon
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7. God of Thunder
8. Tyrant of Terror

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