Das ist einfach immer das Problem mit
den "Vorschusslorbeeren" - eine nicht erfüllte
Erwartungshaltung wird wohl eher bestraft. Versteht mich
nicht falsch, "Kill Devil Hill" ist sicher eine fähige Band
und das Album sicher eine vernünftige Hardrockscheibe, aber
von ein paar Hooklines abgesehen kommt die Scheibe kaum
über ein gesundes Mittelmaß hinaus. Schade
eigentlich, denn dieser Musikerkonstellation hätte ich mehr
(Härte) zugetraut. ( mehr )
Tjaja. Whitfield Crane und seine Mannen. Damals irgendwie
super. Aber ich fand auch mal Blümchen scharf. In diesem
Sinne schließ ich mich der Kritik meines Nachbarn an. Wobei:
Blümchen ist doch irgendwie immer noch scharf. Und
mittlerweile sogar volljährig. Ach ne. Reicht trotzdem nur
für ne Drei. ( mehr )
Tjaja. Whitfield Crane und seine Mannen. Damals irgendwie
super. Aber ich fand auch mal Blümchen scharf. In diesem
Sinne schließ ich mich der Kritik meines Nachbarn an. Wobei:
Blümchen ist doch irgendwie immer noch scharf. Und
mittlerweile sogar volljährig. Ach ne. Reicht trotzdem nur
für ne Drei. ( mehr )
Also Onkelz: Ich hab ja drauf gewartet. Ohne jemals eine
einzige Platte von denen besessen zu haben, so kenn ich kja
Dank meines Bruders so ziemlich alles von denen. Heilige
Lieder hat mir, besonders der Titeltrack selbst, immer am
besten gefallen. "Buch der Erinnerung" auch noch fein. Die
Sache mit dem Cover ist wahr. ( mehr )
Für meinen Geschmack ein Drei-Punkte-Kandidat, lediglich der
Titeltrack und "The Evil That Men Do" stechen positiv
heraus, retten aber den "ist mir zu lasch-Eindruck" nicht
wirklich. Tut mir leid, es gibt 10 bessere Alben von Maiden. ( mehr )
Das aktuelle Werk bietet soliden Hardrock in einem wirklich
amtlichen
Soundgewand - ARP spielt wie gewohnt eine saugeile Klampfe,
kann sich mit den Kompositionen aber nur im oberen
Mittelfeld bewegen - nicht schlecht aber irgendwie kennt man
den Sound ja dann doch schon. Definitiv aber eine der besten
ARP-Scheiben die es gibt! ( mehr )
Mir gefallen hier die Riffs und die Produktion, aber derart
tiefe Griffe in die Metal-Klischee-Schublade finde ich
kontraproduktiv. Trotzdem Partymucke - die aber ohne jeden
Tiefgang auskommen muss. ( mehr )
Paradise Lost gehen 2012 back to the Roots??? Die Frage ist
ja nur, zu welchen Roots? Die Antwort lautet: Zur ihren
Metallischen Wurzeln. Seit ihrem Überwerk Draconian Times
haben mich Paradise Lost mit ihrem Goth Metal nicht mehr so
beeindruckt, wie mit Tragic Idol.
Auch der kleine Fauxpas, mit "Solitary One" einen
der "schwächeren“ Songs als Opener zu wählen, sei
verziehen. Besonders stark ist das Album im Mittelteil,
namentlich mit "Theories from another world“ (6 Punkte
Song), "In this we dwell“, "To the Darkness“ und dem
Titeltrack "Tragic Idol“.
Besonders hervorheben möchte ich neben den echt starken
Gitarren die Gesangsleistung von Nick Holmes. So
abwechslungsreich habe ich den Gesang noch auf keiner PL
Platte erlebt. Und Nick beherrscht jede Stimmungslage, egal
ob aggressiv oder melancholisch, oder irgendwo dazwischen,
absolut perfekt und authentisch.
Die sehr schön aufgemachte Deluxe Edition beinhaltet zudem
eine Bonus CD mit zwei weiteren Songs.
Freunde von den Werken Icon und dem oben schon erwähnten
Draconian Times können hier bedenkenlos zuschlagen.
(Und diesmal bin ich mir sicher, dass sich die gesamte Jury
einig ist).
( mehr )
Die Jury unterwegs nach Anröchte, einem kleinen fast-12.000-
Seelen-Städtchen zwischen Soest und Lippstadt. "Hier ist
nicht viel los", so unser Taxifahrer auf der Fahrt vom
Hotel zum Bürgerhaus, "aber die schaffen es immer wieder,
hier Konzerte auf die Beine zu stellen". Nach etwas
verspätetem Einlass ging es auch schon mit der ersten Band
los. Gut organisiert auf jeden Fall der Umbau und Wechsel
zwischen Main und 2nd-Stage, sodass im Grunde alle Bands
nahtlos ineinander "überspielen" konnten. Hier muss ich
meistens feststellen, wie sehr sich die Bands doch
insgesamt ähneln. Zwei rühmliche Ausnahmen, Power-
Metaller "Savage Circus", die wirklich eine gute Show
lieferten und unsere Lokalmatadoren "Kingdom of Salvation"
(hach bin ich wieder subjektiv heute), Nein mal ehrlich,
KoS machten ihre leider sehr kurze Sache ziemlich gut. Ich
mag ja vertrackte Songs und mehrstimmige Gitarrenparts, und
wenn die Jungs das Tempo rausnehmen und sich dem Stakkato
hingeben, bin ich wirklich hin und weg. Besonders
herausheben will ich noch das Engagement des
Veranstalters gegen Rechts, saubere Sache Jungs!
( DM )
Main Stage:
14:30-15:10 GRAILKNIGHTS
15:40-16:20 DARZAMAT
16:50-17:35 ENDSTILLE
18:15-19:05 GRAVEWORM
19:45-20:45 SAVAGE CIRCUS
21:30-22:30 EQUILIBRIUM
23:15-00:15 EKTOMORF
01:00-02:00 WINTERSUN
Second Stage:
14:00-14:30 ORDEN OGAN
15:10-15:40 SYNASTHASIA
16:20-16:50 KINGDOM OF SALVATION
17:35-18:15 DISILLUSION
19:05-19:45 ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET
20:45-21:30 DISBELIEF
22:30-23:15 LEGION OF THE DAMNED
00:15-01:00 END OF GREEN