Wer Industrial mag, kommt an Nine Inch Nails und erst recht an diesem Album nicht vorbei. Hat das mit Metal zu tun? Wenn Metal Gitarren bedeutet - dann nein. Wenn Metal Härte, Aggression, Lärm, Melodien, Wut und Provokation bedeutet - dann 1000 % ja. Dieses Album pendelt einfach nur zwischen Wahnsinn hin zu Genialität und wieder zurück zum Wahnsinn. Gerade noch totale Aggression, im nächsten Moment zuckersüss. Treibende Beats, ein komplett durchdrehender Trent Reznor am Mikro und Texte, die man gut finden kann, aber nicht muss, aber die immer zum Lied passen. Dieses Album muss man laut hören. Ich mochte NIN schon immer (auch wenn man sie nicht immer hören kann), aber dieses Album hat seinen Ruf wirklich zurecht. ( mehr ) Okay, über die Produktion muss nicht viel gesagt werden, auch wenn man sich 2006 wohl wünschen würde, St.Anger wäre ähnlich produziert....ABER: diese Riffs! Yeah Baby yeah! Und einer meiner absoluten Metallica-Favs ist auch noch drauf: Frayed ends of sanity.... ( mehr ) Mir gefallen hier die Riffs und die Produktion, aber derart tiefe Griffe in die Metal-Klischee-Schublade finde ich kontraproduktiv. Trotzdem Partymucke - die aber ohne jeden Tiefgang auskommen muss. ( mehr ) Eine gute, solide AC/DC Scheibe. Kein Highlight der Karriere, aber das erwartet auch keiner mehr. Wann weiß halt eigentlich schon vorher was man bekommt und das ist bei den alten Haudegen auch OK. Ich denke trotzdem, dass die CD in den bekannten Metalmagazinen zu gut bewertet wurde. ( mehr ) Wenn ich mich recht erinnere, wurden Kill Devil Hill in ihrer Promotion als neue „Supergroup“ vermarktet. Ich persönlich halte einen solchen Ausdruck für recht gewagt, da die zwei „Leistungsträger“ namentlich Vinnie Appice und Rex Brown, zwar unbestritten Szenegrößen und Könner ihres Fachs sind, aber ihre Leistungen auf Grund ihrer Instrumentierung von der breiten Masse eh nicht wirklich gewürdigt werden können. Wir sagen einfach mal bei Kill Devil Hill handelt es sich um Gruppe mit bekannten und (mir) unbekannten Musikern.
Also, was für eine Art von Mucke zocken die Jungs? Oder besser gefragt, kommen Fans von Black Sabbath, Dio, Down und Pantera auf ihre Kosten? Die Antwort lautet: Eigentlich schon. Schwere, zähfließende Riffs sind hier an der Tagesordnung. Die Songs sind in Ordnung bis gut und mit „Up in Flames“ (grandioser Refrain) haben KDH auch einen 6 Punkte Song auf der Platte. Richtig gut ist die Gesangsleistung von Dewey Bragg. Der Junge hat es echt drauf.
Ich höre die Platte jetzt schon seit einiger Zeit und komme letztendlich immer zu dem gleichen Ergebnis, gute Platte die ich immer wieder mal hören werde. Trotzdem wird sie wahrscheinlich nie in meiner All-Time-Top-50-Liste auftauchen. ( mehr )
Tja. Am Anfang noch durchaus euphorisch von mir aufgenommen (man war ja schon froh, dass es die Band überhaupt noch gab), ist meine Meinung mittlerweile einigermaßen zwiegespalten. Mal abgesehen davon, dass die Produktion wirklich unter aller Kanone ist (ob Absicht oder nicht!), wirken viele der Songs künstlich in die Länge gezogen, was gerade durch das gänzliche Fehlen von Soli auffällt. Nichtsdestotrotz sind natürlich auch hier ein paar Granaten drauf (Frantic, Dirty Window, Some kind of Monster), aber es ist meiner Meinung nach die schwächste Metallica- Studioscheibe. ( mehr ) So. Jetzt haben sie aus meiner Sicht endgültig einen kreativen Stillstand erreicht. Das Feuer von Mutter und die Macht von Reise, Reise wird auf diesem Album leider zu keiner Zeit erreicht. Außer dem Opener ist hier in meinen Augen kein Hit drauf. Und was mir wirklich auf den Sender geht, ist das es bei den Herren irgendwie auch textlich mehr oder weniger nur noch um ein Thema geht. Ich mein, die hatten ja schon immer abstruse Texte, aber jetzt geht es halt fast nur noch um irgendwelche Perversitäten. Und eins muss ich auch mal sagen: das Cover und das gesamte Artwork des Albums finde ich einfach nur menschenverachtend. ( mehr ) Ich muss auch sagen, hier haben wir es wirklich mit einem der Top3-DT- Alben zu tun. Definitiv. Die Scheibe ist irre abwechslungsreich, man entdeckt immer was neues, und auch nach mehrmaligen Hintereinaderhören ist das Ding noch nicht langweilig. Respekt. NACHTRAG: Alles was hier vorsteht, könnt ihr komplett vergessen, weil es einfach hemmungslos untertrieben ist. Dieses Album kann man von vorne bis hinten nur noch als musikalische Offenbarung bezeichnen. Alles andere wird dieser Mammutscheibe einfach nicht gerecht. Mir fällt spontan kein anderes Album ein, auf dem Musiker so locker-lässig ihre musikalische Perfektion darbieten. Fantastisch. Einfach nur fantastisch. ( mehr )
Die Jury - Objektiv ist anders
1  |  3  |  A  |  B  |  C  |  D  |  E  |  F  |  G  |  H  |  I  |  J  |  K  |  L  |  M  |  N  |  O  |  P  |  Q  |  R  |  S  |  T  |  U  |  V  |  W  |  X  |  Y  |  Z  |  Ä  | 

ZZ TOP