Tja, was soll man noch zu der Band sagen. Nach der EP "As
ugly..." der erste vollständige Output. Damals fand ich das
sowas von geil, aber mit einem Abstand von über 10 Jahren
sieht die Sache anders aus. Es ist nichts besonders, aber
dafür macht es irgendwie recht viel Spaß. Wenn man es
zwischendurch mal hört. ( mehr )
Manchmal ändern sich Meinungen. So auch bei mir und so auch
zu diesem Album. Habe ich es früher für "Durchschnittsware"
gehalten, muss ich heute meine Fehleinschätzung schleunigst
revidieren. Mit Somewhere in Time ist Maiden ein absolutes
Highlight gelungen. Songs wie der Opener "Caught somewhere
in Time", das grandiose "Wasted Years", der Ohrwurm "Heaven
can wait" und der Rausschmeiser "Alexander the Great" sind
bis zur Perfektion geschliffene Metal-Diamanten, die man
mit Geld nicht bezahlen kann. Der Rest des Albums hängt
ebenfalls zu keinem Zeitpunkt durch. Scheißt drauf, ob
Gitarren-Synthies benutzt wurden, der Sound ist der Hammer,
Heavy Metal auf aller höchstem Nivau. Ich habe lange
überlegt, ob ich hier die Höchstnote ziehe, oder doch "nur"
5 Punkte gebe. Aber wie so oft setzt sich Qualität eben
durch... ( mehr )
Okay, okay. Ich geb et zu. Die Scheibe ist ...nun ja...in einem Wort...geil.
Hab ich ja allerdings schon immer behauptet. Wer bei Songs wie "King of
the Kill", "Fiasco" oder "Second to none" sowie "Bad Child" die Glatze nicht
im Propeller-Modus rotieren lässt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
Übrigens auch eine super Produktion, klasse Gesangsleistung und sehr
cooles Cover. So ich geh dann jetzt mal weiter Annihilator hören, offenbar
habe ich leicht etwas nachzuholen... ( mehr )
Die beste, weil melodischste und eingänigste Scheibe der
blinden Wächter. Jeder Song geht ins Ohr und bleibt da. Ich
bin wahrscheinlich der einzige der das so sieht, aber
mit "Born in a morning hall" ist auch das beste Guardian
Lied vertreten. ( mehr )
Die ganze Platte wirkt
zwar nicht so wie der Vorgänger überladen und kompliziert,
trotzdem fehlen mir die typischen Hooklines und
Mitgrölrefrains. Insgesamt: Mehr Rhythmus-Gitarren, weniger
Leads, Hansi
kreischt mir ein wenig zu viel, singt aber insgesamt gewohnt
gut. Geradeaus hier, progressiv da und allemal metalriffig
würde ich mal vorsichtig zusammenfassen, die (gottseidank)
leisen Keyboards finde ich aber total überflüssig. Straight
through the mirror ist einfach grandios, könnte
glatt von der Imaginations sein. Im Backkatalog eingeordnet
ein wenig besser als "A night at the opera", aber nichts im
Vergleich zu allen anderen Alben. ( mehr )
Hm. Jetzt zuerst mal rein musikalisch betrachtet. Also viel
besser geht es in dem Sektor ja gar nicht mehr. Unglaubliche
Riffs, ein "Gesang" der nicht von dieser Welt ist, machen
dieses Album zu einem Meilenstein des Black Metal. So, jetzt
mal abseits des musikalischen betrachtet: das geht ja gar
nicht. Eigentlich müssten sie dafür mit 10 Punkten Miese
starten. Naja, mein Bewertungsbutton bezieht sich ja
ausdrücklich auf die Musik. Insofern fünf Punkte - aber
unterstützten sollte man die jetzt nicht unbedingt. ( mehr )
Die Reihe durch nur Knaller, das bekommen nicht viele Bands
hin. Auch jeder Nichtgunner wird von dem Feuerwerk
begeistert sein. Ich muss hier ganz ehrlich zugeben, dass
ich trotz der Rotzstimme von Äxel diese Scheiben zum besten
zähle, was jemals auf Vinyl/Cd gebracht wurde. ( mehr )
Pflichtbewusst wie ich bin hab ich mir die Scheibe natürlich direkt
reingezogen und schreibe jetzt meine Rezi nach dem ersten Hören. Kreator
zeigen auf dem Album was sie können, nämlich Thrash, Thrash, Thrash,
allerdings - und da hat MB absolut recht - im schnieken 2012er-Gewand.
Das ist technisch und produktionsmäßig auf höchstem Niveau, und auch
die Songs können da mithalten. Mir persönlich gefällt es am besten, wenn
die Jungs mal ein klein wenig den Fuß vom Gaspedal nehmen (insb. der
Mittelpart von "From Flood into Fire" ist genial.) Ansonsten bleibt aber
mein grds. Problem mit Milles Stimme, die einfach nicht meine ist.
Allerdings gebe ich gerne zu, dass die Musik unter Thrash-
Gesichtspunkten über jeden Zweifel erhaben ist, insbesondere die
Gitarrenarbeit ist richtig richtig gut. Der BG aus den 90ern würde hier
glatte fünf Punkte zücken; da diese spezielle Art Metal mittlerweile nur
noch selten meine Gehörgänge erreicht gebe ich gute vier Punkte. Für
Freunde von Kreator, Die-Hard-Thrasher und Menschen, die sich
abreagieren müssen, aber definitiv Pflicht. NACHTRAG: DM, ich muss sagen,
ich find "Mille grazie" bei Kreator unfassbar geil;-) ( mehr )