Nach fast drei Durchläufen (alleine Autofahren kann so schön
sein) bin ich endgültig im Album angekommen. Dieses
hochtechnische Geballer mit wahnwitzigen Gitarren, irren
Breaks, tollen Drums und mächtig aggressiven Vocals
transporiert von der ersten bis zur letzten Sekunde der über
74 Minuten langen Platte dermaßen viel Energie, dass einem
ständig ein Lichtbogen entgegenspringen will. Was sich hier
allein instrumental erbarmungslos ins Hirn frisst ist
stellenweise so komplex und vertrackt, dass man damit
etliche Prog - und Thrashkapellen über Jahre hinweg mit
kreativen Input versorgen könnte. Vektor geben alles ganz selbstbewusst in
einen hoch komprimierten Schmelztiegel und gießen daraus den
Anwärter auf das Album des Jahres 2016. Hier sind gerade
zwei Hobbits vorbeigelaufen und haben versucht einen Ring in
meinen CD-Spieler zu werfen. Extrem heiße Platte!
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JUROR II★★★★★★

ZWEI BLICKWINKEL
Die Jury urteilt
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