Der Vorgänger
"Tragic Idol" hat
mir Paradise Lost
auf angenehmste
Weise wieder ins
Bewusstsein gerückt
- und im Prinzip
schlagen die Herren
um Holmes/Mackintosh
auch auf ihrer 14.
Langrille in die
gleiche
Doom/Gothic-Kerbe
und drehen ganz nach
meinem Geschmack den
Härtegradpoti nach
rechts. So darf sich
Goldkehlchen Nick
Holmes in
Bloodbath-Manier
austoben und in
ruhigeren Momenten
auch seine klare
Stimme darbieten.
Von dieser Seite
gesehen ist also
wieder ordentlich
Abwechslung geboten,
aber das Songwriting
an sich ist dagegen
nicht wirklich
durchgängig auf
gleich hohem Niveau
unterwegs -
eigentlich schade,
weil das Album
großartig beginnt
und auch am Ende
ganz viele Punkte
holen kann.
Trotzdem: Paradise
Lost haben wieder
gut in die Spur
gefunden und lassen
gottseidank ihre
Elektronikspielchen
im Schrank. "Tragic
Idol" war unterm
Strich sicher
stärker, aber die
stilistische
Rückbesinnung auf
Alben wie "Icon" und “Shades of god“
steht der Band wirklich gut
zu Gesicht. Von mir aus dürfen die Herren so weitermachen.
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JUROR II★★★★☆☆

ZWEI BLICKWINKEL
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